Mittwoch, 14. Juni 2006
Di 13. Juni: Abreise und Ankunft in Toronto
Die letzten Reisevorbereitungen und das Packen waren - wie meistens - recht stressig, da ich einen groesseren Trolley brauchte, um alles unterzubringen und diesen am Montag noch "in letzter Minute" bei Karstadt kaufen musste. Letztendlich ist es mir aber gelungen, alles in einem Rucksack und einem Trolley unterzubringen.

Mit der Taxifahrt fing dann die Reise sehr entspannt an. Es war ein "digitales" Taxi, meine Bestelldaten waren alle vorne auf einem kleinen Bildschirm zu sehen. Sehr praktisch - aber auch ein weiterer Teil des glaesernen Menschen.



Der Flug mit Lufthansa nach Frankfurt startete zwar wegen eines technischen Problems mit Verspaetung, die wir aber aufholen konnten. Obwohl die Transferzeit in Frankfurt 80 Minuten betrug, stiegen die anderen Passagiere schon ein als ich am richtigen Gate ankam. Allein die Busfahrt zum Terminal dauerte ca. 20 Minuten, weitere 20 Minuten der Fussweg zum anderen Gate, dann noch die Sicherheitskontrollen ... Aber es hat alles geklappt.

Der Flug war angenehm, wenn man mal von den vielen schreienden Kleinkindern absieht. Das Essen war gut, interessant, dass es immer ein Fleischgericht und ein vegetarisches Gericht zur Auswahl gab - die Zahl der Vegetarier hat wohl in den letzten Jahren zugenommen. Der Service war freundlich und professionell. Und wir sind auch - trotz verspaeteten Abflugs wegen Personalmangels bei der Flugsicherung in Suedengland ziemlich puenktlich angekommen.

Pass- und Zollkontrolle waren kein Problem, aber das Warten auf das Gepaeck dauert bei so grossen Flugzeugen (Boing 747-400) natuerlich etwas laenger. Am Ausgang hat mich dann mein Freund (und Kollege) Mark abgeholt. Die Fahrt zu seiner Wohnung hat dann etwas laenger gedauert als erwartet, da wir im Berufsverkehr steckengebliegen sind. Als wir bei ihm ankamen war es schon 19 Uhr.

Dann haben wir schnell noch eine Pizza gegessen und sind dann auf den Berg hinter seinem Haus gestiegen. Es ist eigentlich kein Berg, sondern eine durch die Eiszeit geformte Abbruchkante (wo 50 km weiter auch die Niagarafaelle runterfallen). Es fuehrte eine Treppe mit 500 Stufen direkt hinauf.



Von dort hatte man eine schoene Aussicht ueber Hamilton, wo Mark wohnt, eine Stahlindustriestadt, die durch die relative Naehe zu Toronto und preiswertere Wohnungen/Haeuser immer attraktiver wird. Der Blick reichte auch ueber den Hafen und den Ontariosee und in der Ferne konnte man auch Toronto ahnen. Dann ging es um 4.00 Uhr Mitteleuropaeischer Sommerzeit wieder 500 Stufen runter. Zu Hause fiel ich dann ziemlich erschoepft ins Bett.

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