... newer stories
Donnerstag, 13. Juli 2006
Mi, 5. Juli / Do, 6. Juli: Hongkong – Singapur - Sydney
wolfgangberlin, 18:19h
Den Mittwoch Vormittag habe ich dazu genutzt, noch einmal die fuer Hongkong typsichen oeffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Ich bin sowohl mit den Doppelstockstrassenbahnen gefahren als auch mit der Star Faehre, die Hong Kong mit Kowloon verbindet. Beide fahren praktisch ununterbrochen. Bei Tageslicht sah die Skyline von Hongkong wesentlich weniger einladend aus als nachts.

Dann hiess es packen, Mittag essen (Lammbraten mit Minzsauce in einem nahegelegenen Imbissrestaurant) und duschen bevor ich mit dem Taxi zum Airport-Express fuhr. Dort konnte ich gluecklicherweise schon einchecken, so dass ich mich nicht mehr um das Gepaeck kuemmern und am Flughafen anstehen musste. Der Flug nach Singapur mit Singapore Airlines war etwas laut (wegen mehrerer schreiender Babys), aber der Service und das Essen von Singapore Airlines waren sehr gut – es gab ein Fuenfgangmenue mit Fisch und Salat als Vorspeisen, einem Hauptgericht und Kaese und Suessspeise als Nachtisch.
In Singapur musste ich dann umsteigen und habe den kurzen Aufenthalt dazu genutzt, mir die Fuesse zu vertreten und einen der vielen kostenlosen Internet-Terminals zu nutzen.
Der Flug von Singapur nach Sydney war dann sehr ruhig. Nach einem Imbiss konnte ich drei Stunden schlafen, aber dann wurden wir fuer ein sehr ueppiges warmes Fruehstueck geweckt.
Die Passkontrolle nach der Ankunft verlief schnell und reibungslos, obwohl Australien das einzige Land auf meiner Reise ist, dass ein Visum verlangt. Und auch die auszufuellende zweiseitige Einreisekarte liess keine Fragen offen. ;-) Auch die Zollkontrolle ist in Australien besonders scharf, es werden alle Gepaeckstuecke geroentgt, wobei sie besonders darauf achten, dass keine pflanzlichen oder tierischen Produkte eingefuehrt werden. Meine Kekse durfte ich jedoch mitnehmen.
Nach der Zollkontrolle habe ich dann mein Handy aktiviert und Patrick eine SMS geschickt. Ich bin dann mit dem Zug nach Kingsgrove gefahren, wo er mich mit dem Auto abgeholt hat.
Bei ihm zu Hause angekommen haben wir gemeinsam gefruehstueckt, dann habe ich „mein“ Zimmer bezogen und ausgepackt. Anschliessend sind wir noch ans Meer gefahren und etwas spazieren gegangen. Der Temperaturunterschied zwischen Hongkong und Sydney war schon ziemlich dramatisch. In Sydney lagen die Tageshoechsttemperaturen um 16 Grad (nachts sanken die Temperaturen auf 2 Grad). Es handelt sich wohl um den kaeltesten Winter in Sydney seit Menschengedenken.
Am Abend haben wir dann gemeinsam mit Patricks Freund Oai und dessen Mutter, die zu dritt in einem Bungalow wohnen, zu Abend gegessen. Zur Begruessung gab es etwas typisch Australisches, Steak und Kaengeruhfleisch. Kaengeruhfleisch sieht so aehnlich wie Leber aus und schmeckt auch ein wenig so.

Dann hiess es packen, Mittag essen (Lammbraten mit Minzsauce in einem nahegelegenen Imbissrestaurant) und duschen bevor ich mit dem Taxi zum Airport-Express fuhr. Dort konnte ich gluecklicherweise schon einchecken, so dass ich mich nicht mehr um das Gepaeck kuemmern und am Flughafen anstehen musste. Der Flug nach Singapur mit Singapore Airlines war etwas laut (wegen mehrerer schreiender Babys), aber der Service und das Essen von Singapore Airlines waren sehr gut – es gab ein Fuenfgangmenue mit Fisch und Salat als Vorspeisen, einem Hauptgericht und Kaese und Suessspeise als Nachtisch.
In Singapur musste ich dann umsteigen und habe den kurzen Aufenthalt dazu genutzt, mir die Fuesse zu vertreten und einen der vielen kostenlosen Internet-Terminals zu nutzen.
Der Flug von Singapur nach Sydney war dann sehr ruhig. Nach einem Imbiss konnte ich drei Stunden schlafen, aber dann wurden wir fuer ein sehr ueppiges warmes Fruehstueck geweckt.
Die Passkontrolle nach der Ankunft verlief schnell und reibungslos, obwohl Australien das einzige Land auf meiner Reise ist, dass ein Visum verlangt. Und auch die auszufuellende zweiseitige Einreisekarte liess keine Fragen offen. ;-) Auch die Zollkontrolle ist in Australien besonders scharf, es werden alle Gepaeckstuecke geroentgt, wobei sie besonders darauf achten, dass keine pflanzlichen oder tierischen Produkte eingefuehrt werden. Meine Kekse durfte ich jedoch mitnehmen.
Nach der Zollkontrolle habe ich dann mein Handy aktiviert und Patrick eine SMS geschickt. Ich bin dann mit dem Zug nach Kingsgrove gefahren, wo er mich mit dem Auto abgeholt hat.
Bei ihm zu Hause angekommen haben wir gemeinsam gefruehstueckt, dann habe ich „mein“ Zimmer bezogen und ausgepackt. Anschliessend sind wir noch ans Meer gefahren und etwas spazieren gegangen. Der Temperaturunterschied zwischen Hongkong und Sydney war schon ziemlich dramatisch. In Sydney lagen die Tageshoechsttemperaturen um 16 Grad (nachts sanken die Temperaturen auf 2 Grad). Es handelt sich wohl um den kaeltesten Winter in Sydney seit Menschengedenken.
Am Abend haben wir dann gemeinsam mit Patricks Freund Oai und dessen Mutter, die zu dritt in einem Bungalow wohnen, zu Abend gegessen. Zur Begruessung gab es etwas typisch Australisches, Steak und Kaengeruhfleisch. Kaengeruhfleisch sieht so aehnlich wie Leber aus und schmeckt auch ein wenig so.
... link (0 Kommentare) ... comment
Di, 4. Juli: Kowloon
wolfgangberlin, 18:12h
In der Faehre sass ich neben einem Polizisten aus Hongkong, der ein paar Tage Urlaub auf Macau gemacht hatte und wir kamen ins Gespraech und haben uns waehrend der ganzen Faehrfahrt angeregt unterhalten. Dann hat er mir angeboten, mich zur Hafenpromenade zu begleiten und hat mir zwei Stunden lang Kowloon und die Skyline von Hongkong gezeigt.

Und das ganze ohne Erwartung einer Gegenleistung, selbst eine Einladung auf eine Tasse Kaffee hat er abgelehnt und mir stattdessen einen spendiert. Schade, dass ich ihn nicht schon frueher kennengelernt habe.

Und das ganze ohne Erwartung einer Gegenleistung, selbst eine Einladung auf eine Tasse Kaffee hat er abgelehnt und mir stattdessen einen spendiert. Schade, dass ich ihn nicht schon frueher kennengelernt habe.
... link (0 Kommentare) ... comment
Di, 4. Juli: Macau
wolfgangberlin, 18:08h
Am Dienstag habe ich eine Auslandsreise gemacht und Macau besucht. Wie Hongkong gehoert die fruehere portugiesische Kolonie Macau zwar inzwischen zu China, hat aber immer noch einen Sonderstatus wie auch Hongkong. Vor Betreten des Schnellbootes nach Macau musste ich also die Ausreiseformalitaeten fuer Hongkong erledigen und 45 Minuten spaeter eine Einreisekarte fuer Macau ausfuellen und die Einreiseformalitaeten fuer Macau hinter mich bringen. Bei der Einreise in Macau (und auch in Hongkong) werden unter anderem alle Koepfe mit Waermekameras gescannt, um zu sehen, ob jemand Fieber hat und eventuell eine ansteckende Krankheit mit ins Land bringt. Dies geschieht ziemlich unauffaellig, aber mich hatte beim ersten Mal gewundert, warum vor der Passkontrolle alle ihre Muetzen abnehmen mussten.
Macau hat auch – wie Hongkong – eine eigene Waehrung (Pataca und Avos), aber Hongkong-Dollar werden ueberall im Verhaeltnis 1:1 akzeptiert, da der offizielle Wechselkurs 1 HK$:1,03 MOP$ ist. Wie Hongkong ist auch Macau weitestgehend zweisprachig – chinesisch und portugiesisch. Englisch wird deshalb wesentlich seltener als in Hongkong gesprochen.
Die Hauptinsel von Macau wird wie Hongkong von Hochhaeusern dominiert. Und von Kasinos, denn Macau ist der einzige Ort in China, in dem das Glueckspiel im Kasino erlaubt ist – und die Chinesen lieben das Glueckspiel. Aber es gibt in der Altstadt auch viele gut erhaltene bzw. restaurierte Gebaeude aus der Kolonialzeit, insbesondere am Largo do Senado (Senatsplatz).

Ein Wahrzeichen von Macau ist die Ruine von St. Paul: nur die Vorderfront der Kathedrale ist einem Feuer 1835 erhalten geblieben.

Mit einer Gondel bin ich vom Blumengarten Macaus auf die hoechste Erhebung Macaus gefahren und habe mir dort das Fort Guia angesehen und die Aussicht auf Macau genossen. Nachdem ich mir das Stadtzentrum erlaufen hatte habe ich einen Bus genommen und bin auf die ueber Bruecken und Daemme mit der Hauptinsel verbundene Insel Coloane an den dunklen Strand von Hac Sa gefahren, um dort in dem in allen Reisefuehrern erwaehnten Restaurant Fernando’s frischen, gebratenen Fisch (Kabeljau) und einen portugiesischen Salat zu essen. Dazu gab es einen guten weissen Hauswein.
Auch zurueck zur Hauptinsel bin ich dann mit dem Bus gefahren und habe mir mal ein Kasino von innen angesehen. Macau versucht, Las Vegas zu kopieren, aber Las Vegas ist doch beeindruckender.

Dann ging es zum Hafen mit einem Taxi, da ich keine Lust hatte, lange nach dem richtigen Bus und der richtigen Haltestelle zu suchen und ich wusste, dass der Weg nicht weit und Taxis relativ preiswert sind. Die Fahrt hat mich 2,50 Euro gekostet. Dann habe ich die Faehre nach Kowloon genommen. Kowloon gehoert zum Festland und liegt gegenueber von der Insel Hongkong. Ich wollte mir am letzten Abend mal die Skyline von Hongkong bei Nacht ansehen. Natuerlich waren wieder Aus- und Einreiseformalitaeten zu erledigen, aber gluecklicherweise brauchen Europaeer fuer Hongkong und Macau kein Visum (Festlandchinesen brauchen hingegen eine „Erlaubnis“, um einzureisen).
Macau hat auch – wie Hongkong – eine eigene Waehrung (Pataca und Avos), aber Hongkong-Dollar werden ueberall im Verhaeltnis 1:1 akzeptiert, da der offizielle Wechselkurs 1 HK$:1,03 MOP$ ist. Wie Hongkong ist auch Macau weitestgehend zweisprachig – chinesisch und portugiesisch. Englisch wird deshalb wesentlich seltener als in Hongkong gesprochen.
Die Hauptinsel von Macau wird wie Hongkong von Hochhaeusern dominiert. Und von Kasinos, denn Macau ist der einzige Ort in China, in dem das Glueckspiel im Kasino erlaubt ist – und die Chinesen lieben das Glueckspiel. Aber es gibt in der Altstadt auch viele gut erhaltene bzw. restaurierte Gebaeude aus der Kolonialzeit, insbesondere am Largo do Senado (Senatsplatz).

Ein Wahrzeichen von Macau ist die Ruine von St. Paul: nur die Vorderfront der Kathedrale ist einem Feuer 1835 erhalten geblieben.

Mit einer Gondel bin ich vom Blumengarten Macaus auf die hoechste Erhebung Macaus gefahren und habe mir dort das Fort Guia angesehen und die Aussicht auf Macau genossen. Nachdem ich mir das Stadtzentrum erlaufen hatte habe ich einen Bus genommen und bin auf die ueber Bruecken und Daemme mit der Hauptinsel verbundene Insel Coloane an den dunklen Strand von Hac Sa gefahren, um dort in dem in allen Reisefuehrern erwaehnten Restaurant Fernando’s frischen, gebratenen Fisch (Kabeljau) und einen portugiesischen Salat zu essen. Dazu gab es einen guten weissen Hauswein.
Auch zurueck zur Hauptinsel bin ich dann mit dem Bus gefahren und habe mir mal ein Kasino von innen angesehen. Macau versucht, Las Vegas zu kopieren, aber Las Vegas ist doch beeindruckender.

Dann ging es zum Hafen mit einem Taxi, da ich keine Lust hatte, lange nach dem richtigen Bus und der richtigen Haltestelle zu suchen und ich wusste, dass der Weg nicht weit und Taxis relativ preiswert sind. Die Fahrt hat mich 2,50 Euro gekostet. Dann habe ich die Faehre nach Kowloon genommen. Kowloon gehoert zum Festland und liegt gegenueber von der Insel Hongkong. Ich wollte mir am letzten Abend mal die Skyline von Hongkong bei Nacht ansehen. Natuerlich waren wieder Aus- und Einreiseformalitaeten zu erledigen, aber gluecklicherweise brauchen Europaeer fuer Hongkong und Macau kein Visum (Festlandchinesen brauchen hingegen eine „Erlaubnis“, um einzureisen).
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories