Mittwoch, 26. Juli 2006
Fr, 14. Juli: Paramatta: Elizabeth Farm
Nach einem ruhigen Vormittag hat mich Patrick nach Paramatta mitgenommen, der zweitaeltesten Siedlung Australiens. Er musste dort arbeiten (Er ist Masseur und bietet einen mobilen Massageservice an, d.h. er massiert die Leute bei sich zu Hause oder im Buero.), ich hingegen habe einen Spaziergang durch Harris Park gemacht und dabei die aelteste Farm Australiens, Elizabeth Farm, besucht.



Besonders beeindruckt hat mich der Olivenbaum, die aelteste europaeische Pflanze in Australien. Das Farmhaus war im Stil des fruehen 19. Jahrhundert moebliert, aber alle Moebel waren nachgemacht – dafuer konnte man alles anfassen, sich auf die Stuehle setzen und selbst Briefkopien in die Hand nehmen. Die Farm wurde von einem britischen Offizier gegruendet und von seiner Frau Elizabeth betrieben. Beruehmt wurde die Farm als Ursprung der Schafszucht in Australien. Bedauerlich war nur, dass die Teestube schon um 15 Uhr geschlossen hatte.

Vom Hafen von Paramatta bin ich dann wieder mit dem Flusskatamaran den Paramattafluss hinuntergefahren und habe mir dabei die Skyline von Sydney „bei Nacht“ angesehen.

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Do, 13. Juli: Koloniales Sydney und Chinatown
Nach einem Ruhetag habe ich am Donnerstag wieder eine intensive Stadterkundung betrieben. Am Vormittag habe ich das koloniale Sydney erkundet, d.h. mir die Gebaeude aus der Kolonialzeit nicht weit vom Hafen von Sydney angesehen.



Auf dieser Tour habe ich auch die Sternwarte von Sydney besichtigt, die frueher von grosser Bedeutung fur die Schiffahrt war, da jeden Tag um 1 Uhr durch das Fallenlassen eines Balles an einem Fahnenmast die genaue Uhrzeit angezeigt hat. Besonders interessant neben der Aussicht auf die Hafenbruecke waren die Legenden der Ureinwohner Australiens (Aborigines) ueber die Entstehung der Erde und der Sterne.

Am Nachmittag habe ich Chinatown und den chinesischen Garten am Hafen (Darlington Harbour) besucht.



Der chinesische Garten war zwar sehr interessant, aber inmitten der vielen Hochhaeuser und aufgrund der raeumlichen Enge gefallen mir die chinesischen Gaerten in Vancouver und Berlin besser – der in Berlin ist der weitraeumigste, wodurch die einzelnen Gestaltungselemente wesentlich besser zur Geltung kommen. Chinatown ist voller Laeden, Restaurants und Maerkte und es herrscht ein geschaeftiges Treiben. Der Einfluss der Chinesen auf die Kultur in Australien und Nordamerika kann kaum ueberschaetzt werden, hier erlebt man, dass das 21. Jahrhundert das Jahrhundert der Chinesen ist. Ich frage mich manchmal, wann es die erste Chinatown in Deutschland geben wird.

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Mi, 12. Juli: Belmore, Kingsgrove und Campsie
Am Mittwoch habe ich wieder einen ruhigeren Tag eingelegt, am Computer gesessen und in einem laengeren Spaziergang die Vororte Belmore, Kingsgrove und Campsie erkundet. Es gibt hier praktisch nur Einfamilienhaeuser und in jedem Vorort eine Einkaufsstrasse mit einer Reihe von Einzelhandels-, ueberwiegend aber Imbisslaeden. Leider gibt es in der naeheren Umgebung keine Parks, nur einige Fussballplaetze.

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Di, 11. Juli: Botanischer Garten


Am Dienstag bin ich dann mit dem Zug in die Innenstadt gefahren und habe mir mehr Zeit genommen, den Botanischen Garten zu durchstreifen.





Der Regenwald, Farn- und Palmengarten waren besonders interessant, ueberwaeltigend waren aber die tausenden von Flughunden, die in den Baeumen hingen und gegen Sonnenuntergang aktiv wurden.



Im Botanischen Garten liegen auch das Regierungsgebaeude (Government House) von New South Wales, das Musikkonservatorium und Mrs. Macquaries Chair, eine in Felsen gehauene Sitzbank mit Aussicht auf den Hafen. Unweit des Botanischen Gartens liegen auch die Kunstgalerie, das Parlamentsgebaeude und die Staatsbibliothek von New South Wales sowie die St. Mary’s Kathedrale, die katholische Kathedrale von Sydney und die groesste katholische Kirche Australiens (angeblich sogar der suedlichen Hemisphaere, was ich aber angesichts der Kathedralen in Suedamerika in Frage stellen wuerde).

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Mo, 10. Juli: Olympischer Park und Circular Quay
Zusammen mit Patrick habe ich am Vormittag den Olympischen Park besucht, den Austragungsort der Olympischen Spiele des Jahres 2000.



Neben einer Vielzahl von Sportstadien gibt es eine Reihe von Springbrunnen, aber auch eine Huegellandschaft mit Aussicht auf den „Park“ und Sydney und einen renaturierten Steinbruch, in dem Froesche angesiedelt wurden, die man von Aussichtsplattformen und einem hoch ueber dem Steinbruchboden gelegenen Rundweg beobachten konnte.

Da Patrick nachmittags arbeiten musste, bin ich alleine mit einer der vielen Faehren von Sydney, einem Flusskatamaran, vom Olympischen Park ins Stadtzentrum von Sydney, zum Circular Quay, gefahren. Die Fahrt den Paramattafluss hinunter dauerte fast eine Stunde. Von der Faehre habe ich einen ersten Eindruck von der Skyline von Sydney erhalten, aber auch vom beruehmten Opernhaus und der Hafenbruecke. Mein anschliessender Spaziergang hat mich vom Circular Quay in den Botanischen Garten gebracht. Der Laerm der Voegel im Botanischen Garten bei Sonnenuntergang war unbeschreiblich. Auch die Artenvielfalt von bei uns in freier Wildbahn nicht vorkommenden Voegeln (z.B. Papageien) war beeindruckend.



An der naechsten Hafenmole habe ich dann an Harry’s beruehmtem Cafe auf Raedern einen Imbiss eingenommen, d.h. eine australische Fleischpastete mit Kartoffel- und Erbsenpuerree, um dann noch etwas durch das „naechtliche“ Sydney zu schlendern, bevor ich mit der Bahn zurueck nach Belmore gefahren bin.

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