Sonntag, 30. Juli 2006
Do, 20. Juli: Regen, Regen, Regen ...
Da es praktisch ununterbrochen regnete, habe ich die meiste Zeit in der Stadt im Internetcafe verbracht. Eine geplante Faehrfahrt habe ich wegen des schlechten Wetters nicht unternommen.

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Mi, 19. Juli: Milsons Point und Darling Harbour
Heute bin ich zum ersten Mal mit dem Zug ueber die Hafenbruecke nach Nord-Sydney gefahren und am Milsons Point ausgestiegen. Neben dem Luna-Park (einem grossen Rummel) ist die Aussicht auf das Stadtzentrum und das Opernhaus von dort besonders schoen, wurde aber an diesem Tag durch den Regen etwas getruebt.



Anschliessend bin ich mit einer der vielen Faehren zum Darling Harbour gefahren, dem touristischen Zentrum von Sydney mit Aquarium, dem Seefahrtsmuseum, dem Chinesischen Garten und weiteren touristischen Attraktionen. Leider goss es in Stroemen, so dass ich mich bald wieder auf den Heimweg gemacht habe.

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Di, 18. Juli: Rockdale Beach und Airport
Da Patrick am Dienstag erst gegen Abend arbeiten musste, sind wir gemeinsam an den Strand von Rockdale gefahren und haben eine laengere Kuestenwanderung unternommen. Leider hat es die Haelfte der Zeit geregnet, was eine Wanderung am Strand naturgemaess weniger interessant macht, aber wir haben die Zeit genutzt, viel zu quatschen. Anschliessend habe ich Patrick zum Lunch eingeladen und wir sind ein ein Pub gefahren, in dem es fuer nur 7 Dollar (ca. 4,20 Euro) ein vorzuegliches, dickes Filetsteak mit Kartoffelpuerree gab. Ein gemischter Salat dazu hat nochmal 3 Dollar gekostet, das Essen insgesamt also nur 6 Euro pro Person.

Am Abend habe ich dann Oscar auf seiner Arbeit besucht, d.h. auf dem Flughafen, wo er der Schichtmanager fuer die Bar und die Restaurants im Inlandsterminal ist. Er hat mich mit reichlich Essen und Trinken versorgt, und mich nach seiner Arbeit nach Hause gefahren und mir auch fuer meine Mitbewohner Essen (was sonst weggeworfen wuerde) und Wein mitgegeben.

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Mo, 17. Juli: Blue Mountains


Am Montag hat mich Oscar mit dem Auto abgeholt und wir sind in die Blue Mountains gefahren. Sie liegen etwa zwei Stunden Autofahrt von Sydney entfernt und sind gut ueber die Autobahn zu erreichen. Den Namen haben die Berge von dem blauen Dunst, der durch die Sonnenreflektion auf den Oeltroepfchen, die die Gum Trees aussondern, entsteht.

Zuerst sind wir nach Katoomba gefahren, wo man die Hauptsehenswuerdigkeit in den Blue Mountains, die „Three Sisters“ sehen kann, eine Felsformation, die aus drei nebeneinanderstehenden Sandstein-Monolithen besteht.



Um uns viel Kletterei zu ersparen haben wir von der angeboteten Moeglichkeit Gebrauch gemacht, das Tal mit Hilfe zweier Gondeln und einer sehr steilen Bahn zu erkunden. Diese Bahn wurde frueher zum Kohletransport aus den seit 60 Jahren stillgelegten Kohleminen benutzt. Die verschiedenen Stationen sind durch markierte Wege miteinander verbunden, die einen zum Teil mitten durch den Regenwald fuehren.



Anschliessend sind wir in den Nachbarort Leura gefahren und haben dort Lunch gegessen. Nach einem weiteren – nicht touristisch ueberlaufenen – Aussichtspunkt ins dicht bewaldete Tal der Blue Mountains sind wir dann wieder Richtung Sydney gefahren, um mich puenktlich zum Abendessen gegen 18 Uhr wieder abzuliefern.

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So, 16. Juli: The Rocks und Sydney bei Nacht
Sonntags ist Einkaufstag. Jeden Sonntag Vormittag fahren Patrick, Oai und seine Mutter gemeinsam einkaufen. Den Haupteinkauf erledigen sie bei Woolworth (hier so etwa ein Supermarkt wie Real). Woolworth ist Teil von zwei riesigen Einkaufszentren in Bankstown, ca. 15 Minuten mit dem Auto von Belmore entfernt. Auch ich bin mitgefahren, damit auch meine Essenswuensche beruecksichtigt werden konnten. Dabei musste ich feststellen, dass ein Einkauf zu viert ziemlich anstrengend sein kann.

Am Nachmittag bin ich in die Stadt gefahren und durch die „Rocks“ gelaufen – die Gegend, wo sich die ersten britischen Siedler niedergelassen haben. In diesem Gebiet gibt es noch viele alte Gassen, die man nur zu Fuss begehen kann. Jeden Sonntag gibt es einen grossen Markt in den Rocks, in dem man Kleinkunst, Naturprodukte und aehnliches kaufen kann –ziemlich beliebt bei Touristen. Die „Rocks“ liegen direkt am Hafen von Sydney, wo es auch viele Strassenkuenstler gibt, die sich durch waghalsige Stunts oder Didgeridoo blasen ihren Lebensunterhalt verdienen.

Am Abend habe ich mich dann mit Oscar, einem Freund von Patrick, getroffen und er hat mir bei einer Stadtrundfahrt im Auto Sydney bei Nacht gezeigt. Die Skyline, die Harbour Bridge und das Opernhaus bilden schon eine beeindruckende Kulisse bei Nacht. Wir sind aber auch durch eines der Vergnuegungsviertel von Sydney (King’s Cross) gefahren. Da ich noch hungrig war, sind wir noch zu Harry’s Cafe auf Raedern gefahren (er wusste nicht, dass ich dort schon mal gegessen habe und ich wusste nicht, dass er mich dorthin fahren wollte) und ich habe nochmal eine Fleischpastete mit Kartoffel- und Erbsenpuerree gegessen. Ich war erstaunt, obwohl es inzwischen schon Mitternacht war, gab es eine lange Schlange vor dem Imbisswagen – zu Recht, die Fleischpasteten sind preiswert und gut.

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Sa, 15. Juli: Geburtstagsparty
Samstag ist bei Patrick und Oai Haushaltstag. Da habe ich ein wenig beim Saubermachen geholfen. Ansonsten war es eher ein ruhiger Tag zu Hause.

Am Abend waren wir zu einer doppelten Geburtstagsfeier eingeladen. (Ich war beim Barbecue in der Woche zuvor ausdruecklich auch eingeladen worden.) Es war eine Themenparty, d.h. die Gaeste sollten moeglichst im Stil der 80er Jahre erscheinen. Da mein Stil eh eher zeitlos ist, brauchte ich mich nicht gross zu verkleiden. Patrick und Oai mussten bis in den Abend hinein arbeiten, deshalb sind wir erst relativ spaet erschienen (die Party fing schon um 16 Uhr an und gegen 23 Uhr gingen die meisten Gaeste, da die Party etwa eine Stunde von Sydney entfernt stattfand), aber es gab noch reichlich „Finger Food“ und zum Abschluss der Party wurde der Geburtstagskuchen angeschnitten und aufgeteilt, so dass alle Gaeste ein Stueck abbekamen. Ich habe mich auf der Party ziemlich lange mit einem indonesischen Lehrer unterhalten, der auch Englisch studiert und unterrichtet hat, zur Zeit aber autistische Kinder unterrichtet.

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