Freitag, 4. August 2006
Do, 27. Juli: Bondi Beach
Gluecklicherweise hat es einen Wetterumschwung gegeben. Also habe ich mich entschlossen, Bondi Beach zu besuchen. Bondi Beach ist wohl der bekannteste Strand von Sydney im Suedosten der Stadt gelegen und mit Bahn und Bus zu erreichen. Die Sonne schien und neben den Surfern waren auch einige Leute im Wasser schwimmen. Bondi Beach liegt in einer sehr geschuetzten Bucht, aber der Wellengang und die Stroemung sind sehr stark.



Von Bondi Beach bin ich dann suedlich am Meer einen bei den Sydneysidern sehr beliebten Wanderweg ueber die Klippen entlanggewandert zum naechsten Strand (Bronte Beach) und zu einem riesigen Friedhof am Meer (Waverley Cemetry). Von dort aus habe ich dann wieder einen Bus nach Bondi Junction genommen, der naechsten Bahnstation, von wo aus der Zug einen zurueck ins Stadtzentrum bringt.

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Mi, 26. Juli: Sau(na)wetter
Da das Sauwetter anhielt, habe ich am naechsten Tag eine weitere Sauna ausprobiert, die zwar etwas teurer (7,20 Euro, wenn man vor 14 Uhr kommt), aber auch besser war. Dabei habe ich einen netten Kollegen kennengelernt. Emmanuel ist auch Englisch- und Geschichtslehrer, arbeitet aber in diesem Schuljahr nur als Springer bei Bedarf, da er zum Jahreswechsel vom Lande in die Stadt gezogen ist. Emmanuel ist ein Viertel Chinese, ein Viertel Spanier, ein Viertel Indonese und das letzte Viertel habe ich wieder vergessen, aber letztendlich ist er Australier – keine ganz untypische Mischung in einem Einwanderungsland wie Australien, obwohl ich feststellen musste, dass die verschiedenen Bevoelkerungsgruppen doch weitestgehend unter sich bleiben.

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Di, 25. Juli: Saunawetter
Das Wetter blieb kalt und nass, so dass ich mich entschloss, nach einem Bummel durch einige Einkaufszentren der Stadt in die Sauna zu gehen. Dienstags gab es in einer Sauna ein Sonderangebot fuer nur 6 Euro den ganzen Tag zu saunieren, was ich zumindest am Nachmittag auch ausnutzte.

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Mo, 24. Juli: Woolonggong und Watson Bay
Am Montag hat mich Oscar erneut eingeladen, mit ihm eine Autofahrt zu unternehmen. Er hat montags immer frei. Ziel des Ausflugs war ein buddhistisches Kloster in Woolonggong, ca. 2 Autostunden suedlich von Sydney gelegen. Die Fahrt war nicht besonders schoen, da von Regen und Nebel begleitet, aber wir haben uns auf der Fahrt intensiv unterhalten. Am Kloster angekommen, mussten wir leider feststellen, dass das Kloster montags geschlossen hat. Da bei dem Regen die nahegelegenen Straende auch kein lohnendes Ausflugsziel waren, sind wir wieder nach Sydney zurueckgefahren und haben dort in einem tuerkischen Imbiss einen leckeren Lunch eingenommen. Inzwischen hatte sich das Wetter etwas stabilisiert, deshalb sind wir dann noch in den Ort Watson Bay am Hafenausgang des Hafens von Sydney gefahren und sind dort etwas auf den Klippen am offenen Meer spazieren gegangen.



Nachdem mich Oscar zu Hause zum Abendessen abgesetzt hatte, hat er mich zwei Stunden spaeter wieder abgeholt und wir sind noch „auf einen Tee“ (Autofahrer sind hier sehr vorsichtig mit dem Alkohol!) nach Brighton-le-Sands gefahren und im dortigen Einkaufszentrum in einem griechischen Restaurant eingekehrt.

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So, 23. Juli: Ned Kelly
Nach dem sonntaeglichen Einkaufen bei Woolworth war ich zum Kaffee und Abendessen bei Mark eingeladen. Bei ihm habe ich einiges ueber die Geschichte von Australien gelernt. Und abends haben wir uns gemeinsam einen Film ueber Ned Kelly, einen australischen Nationalhelden, angesehen, der gegen die Ungerechtigkeit der Polizei kaempfte, dabei viele Tote auf dem Gewissen hatte und letztendlich dafuer gehaengt wurde. Ich glaube, so eine Figur kann nur in einem Land zu einem Nationalhelden werden, das von England Verbannten gegruendet wurde.

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Sa, 22. Juli: Travestieshow
Nach einem fuer mich ruhigen Tag, an dem Patrick und Oai aber gearbeitet haben, sind wir abends/nachts (gegen 23 Uhr) zu dritt weggegangen. Wir sind nach Newtown gefahren und haben uns dort in einem Hotel (die meisten Pubs sind in Hotels, oft ist aber auch nur der Name des Hotels uebriggeblieben und das „Hotel“ vermietet ueberhaupt keine Zimmer mehr, sondern ist nur noch Pub oder Restaurant) eine Travestieshow angesehen. Sowohl der Eintritt (3 Euro) als auch die Getraenkepreise (2,10 fuer ein Bier, ca. 0,25 l) waren erstaunlich preiswert. Jede Stunde gab es eine 20-minuetige Show. Die Kostueme waren sehr extravagant, die Songs und die Texteinlagen zwischendurch fuer einen Nicht-Aussie wie mich nur schwer verstaendlich, aber die Stimmung war gut. Anschliessend sind wir noch kurz in die Disko im Keller des gleichen Hotels gegangen, aber Oai, der normalerweise um 5.30 Uhr aufsteht, war sehr muede, so dass wir gegen 1.45 Uhr wieder nach Hause gefahren sind.

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Fr, 21. Juli: Manly und North Head
Obwohl das Wetter sehr unbestaendig war, bin ich heute mit der Faehre nach Manly gefahren, eine etwa halbstuendige Faehrfahrt durch den Hafen von Sydney. Ich hatte Glueck, auf der Halbinsel Manly schien die Sonne. Ich bin vom Faehrhafen durch die Fussgaengerzone zum Strand gelaufen und war ueberrascht, wie viele Surfer (mit Taucheranzuegen) im Wasser waren und auf den hohen Wellen gesurft sind.



Ich bin den Strand entlang gelaufen und einem Trampelpfad in den Sydney National Harbour Park gefolgt, der mich zur Suedspitze der Halbinsel, dem North Head am Eingang zum natuerlichen Hafen von Sydney gebracht hat. Auf dem Rueckweg bin ich durch den Ort zum Faehrhafen gelaufen und habe die Faehre zurueck nach Circular Quay, dem Stadtzentrum von Sydney, genommen. Als wir am Hafeneingang vorbeifuhren hat das Schiff ganz schoen geschaukelt, da das Meer ziemlich hohen Wellengang hatte.

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