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Freitag, 4. August 2006
Do, 27. Juli: Bondi Beach
wolfgangberlin, 18:58h
Gluecklicherweise hat es einen Wetterumschwung gegeben. Also habe ich mich entschlossen, Bondi Beach zu besuchen. Bondi Beach ist wohl der bekannteste Strand von Sydney im Suedosten der Stadt gelegen und mit Bahn und Bus zu erreichen. Die Sonne schien und neben den Surfern waren auch einige Leute im Wasser schwimmen. Bondi Beach liegt in einer sehr geschuetzten Bucht, aber der Wellengang und die Stroemung sind sehr stark.

Von Bondi Beach bin ich dann suedlich am Meer einen bei den Sydneysidern sehr beliebten Wanderweg ueber die Klippen entlanggewandert zum naechsten Strand (Bronte Beach) und zu einem riesigen Friedhof am Meer (Waverley Cemetry). Von dort aus habe ich dann wieder einen Bus nach Bondi Junction genommen, der naechsten Bahnstation, von wo aus der Zug einen zurueck ins Stadtzentrum bringt.

Von Bondi Beach bin ich dann suedlich am Meer einen bei den Sydneysidern sehr beliebten Wanderweg ueber die Klippen entlanggewandert zum naechsten Strand (Bronte Beach) und zu einem riesigen Friedhof am Meer (Waverley Cemetry). Von dort aus habe ich dann wieder einen Bus nach Bondi Junction genommen, der naechsten Bahnstation, von wo aus der Zug einen zurueck ins Stadtzentrum bringt.
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Mi, 26. Juli: Sau(na)wetter
wolfgangberlin, 18:55h
Da das Sauwetter anhielt, habe ich am naechsten Tag eine weitere Sauna ausprobiert, die zwar etwas teurer (7,20 Euro, wenn man vor 14 Uhr kommt), aber auch besser war. Dabei habe ich einen netten Kollegen kennengelernt. Emmanuel ist auch Englisch- und Geschichtslehrer, arbeitet aber in diesem Schuljahr nur als Springer bei Bedarf, da er zum Jahreswechsel vom Lande in die Stadt gezogen ist. Emmanuel ist ein Viertel Chinese, ein Viertel Spanier, ein Viertel Indonese und das letzte Viertel habe ich wieder vergessen, aber letztendlich ist er Australier – keine ganz untypische Mischung in einem Einwanderungsland wie Australien, obwohl ich feststellen musste, dass die verschiedenen Bevoelkerungsgruppen doch weitestgehend unter sich bleiben.
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Di, 25. Juli: Saunawetter
wolfgangberlin, 18:53h
Das Wetter blieb kalt und nass, so dass ich mich entschloss, nach einem Bummel durch einige Einkaufszentren der Stadt in die Sauna zu gehen. Dienstags gab es in einer Sauna ein Sonderangebot fuer nur 6 Euro den ganzen Tag zu saunieren, was ich zumindest am Nachmittag auch ausnutzte.
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Mo, 24. Juli: Woolonggong und Watson Bay
wolfgangberlin, 18:51h
Am Montag hat mich Oscar erneut eingeladen, mit ihm eine Autofahrt zu unternehmen. Er hat montags immer frei. Ziel des Ausflugs war ein buddhistisches Kloster in Woolonggong, ca. 2 Autostunden suedlich von Sydney gelegen. Die Fahrt war nicht besonders schoen, da von Regen und Nebel begleitet, aber wir haben uns auf der Fahrt intensiv unterhalten. Am Kloster angekommen, mussten wir leider feststellen, dass das Kloster montags geschlossen hat. Da bei dem Regen die nahegelegenen Straende auch kein lohnendes Ausflugsziel waren, sind wir wieder nach Sydney zurueckgefahren und haben dort in einem tuerkischen Imbiss einen leckeren Lunch eingenommen. Inzwischen hatte sich das Wetter etwas stabilisiert, deshalb sind wir dann noch in den Ort Watson Bay am Hafenausgang des Hafens von Sydney gefahren und sind dort etwas auf den Klippen am offenen Meer spazieren gegangen.

Nachdem mich Oscar zu Hause zum Abendessen abgesetzt hatte, hat er mich zwei Stunden spaeter wieder abgeholt und wir sind noch „auf einen Tee“ (Autofahrer sind hier sehr vorsichtig mit dem Alkohol!) nach Brighton-le-Sands gefahren und im dortigen Einkaufszentrum in einem griechischen Restaurant eingekehrt.

Nachdem mich Oscar zu Hause zum Abendessen abgesetzt hatte, hat er mich zwei Stunden spaeter wieder abgeholt und wir sind noch „auf einen Tee“ (Autofahrer sind hier sehr vorsichtig mit dem Alkohol!) nach Brighton-le-Sands gefahren und im dortigen Einkaufszentrum in einem griechischen Restaurant eingekehrt.
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So, 23. Juli: Ned Kelly
wolfgangberlin, 18:46h
Nach dem sonntaeglichen Einkaufen bei Woolworth war ich zum Kaffee und Abendessen bei Mark eingeladen. Bei ihm habe ich einiges ueber die Geschichte von Australien gelernt. Und abends haben wir uns gemeinsam einen Film ueber Ned Kelly, einen australischen Nationalhelden, angesehen, der gegen die Ungerechtigkeit der Polizei kaempfte, dabei viele Tote auf dem Gewissen hatte und letztendlich dafuer gehaengt wurde. Ich glaube, so eine Figur kann nur in einem Land zu einem Nationalhelden werden, das von England Verbannten gegruendet wurde.


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Sa, 22. Juli: Travestieshow
wolfgangberlin, 18:31h
Nach einem fuer mich ruhigen Tag, an dem Patrick und Oai aber gearbeitet haben, sind wir abends/nachts (gegen 23 Uhr) zu dritt weggegangen. Wir sind nach Newtown gefahren und haben uns dort in einem Hotel (die meisten Pubs sind in Hotels, oft ist aber auch nur der Name des Hotels uebriggeblieben und das „Hotel“ vermietet ueberhaupt keine Zimmer mehr, sondern ist nur noch Pub oder Restaurant) eine Travestieshow angesehen. Sowohl der Eintritt (3 Euro) als auch die Getraenkepreise (2,10 fuer ein Bier, ca. 0,25 l) waren erstaunlich preiswert. Jede Stunde gab es eine 20-minuetige Show. Die Kostueme waren sehr extravagant, die Songs und die Texteinlagen zwischendurch fuer einen Nicht-Aussie wie mich nur schwer verstaendlich, aber die Stimmung war gut. Anschliessend sind wir noch kurz in die Disko im Keller des gleichen Hotels gegangen, aber Oai, der normalerweise um 5.30 Uhr aufsteht, war sehr muede, so dass wir gegen 1.45 Uhr wieder nach Hause gefahren sind.
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Fr, 21. Juli: Manly und North Head
wolfgangberlin, 18:24h
Obwohl das Wetter sehr unbestaendig war, bin ich heute mit der Faehre nach Manly gefahren, eine etwa halbstuendige Faehrfahrt durch den Hafen von Sydney. Ich hatte Glueck, auf der Halbinsel Manly schien die Sonne. Ich bin vom Faehrhafen durch die Fussgaengerzone zum Strand gelaufen und war ueberrascht, wie viele Surfer (mit Taucheranzuegen) im Wasser waren und auf den hohen Wellen gesurft sind.

Ich bin den Strand entlang gelaufen und einem Trampelpfad in den Sydney National Harbour Park gefolgt, der mich zur Suedspitze der Halbinsel, dem North Head am Eingang zum natuerlichen Hafen von Sydney gebracht hat. Auf dem Rueckweg bin ich durch den Ort zum Faehrhafen gelaufen und habe die Faehre zurueck nach Circular Quay, dem Stadtzentrum von Sydney, genommen. Als wir am Hafeneingang vorbeifuhren hat das Schiff ganz schoen geschaukelt, da das Meer ziemlich hohen Wellengang hatte.


Ich bin den Strand entlang gelaufen und einem Trampelpfad in den Sydney National Harbour Park gefolgt, der mich zur Suedspitze der Halbinsel, dem North Head am Eingang zum natuerlichen Hafen von Sydney gebracht hat. Auf dem Rueckweg bin ich durch den Ort zum Faehrhafen gelaufen und habe die Faehre zurueck nach Circular Quay, dem Stadtzentrum von Sydney, genommen. Als wir am Hafeneingang vorbeifuhren hat das Schiff ganz schoen geschaukelt, da das Meer ziemlich hohen Wellengang hatte.

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Sonntag, 30. Juli 2006
Do, 20. Juli: Regen, Regen, Regen ...
wolfgangberlin, 13:34h
Da es praktisch ununterbrochen regnete, habe ich die meiste Zeit in der Stadt im Internetcafe verbracht. Eine geplante Faehrfahrt habe ich wegen des schlechten Wetters nicht unternommen.
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Mi, 19. Juli: Milsons Point und Darling Harbour
wolfgangberlin, 13:32h
Heute bin ich zum ersten Mal mit dem Zug ueber die Hafenbruecke nach Nord-Sydney gefahren und am Milsons Point ausgestiegen. Neben dem Luna-Park (einem grossen Rummel) ist die Aussicht auf das Stadtzentrum und das Opernhaus von dort besonders schoen, wurde aber an diesem Tag durch den Regen etwas getruebt.

Anschliessend bin ich mit einer der vielen Faehren zum Darling Harbour gefahren, dem touristischen Zentrum von Sydney mit Aquarium, dem Seefahrtsmuseum, dem Chinesischen Garten und weiteren touristischen Attraktionen. Leider goss es in Stroemen, so dass ich mich bald wieder auf den Heimweg gemacht habe.

Anschliessend bin ich mit einer der vielen Faehren zum Darling Harbour gefahren, dem touristischen Zentrum von Sydney mit Aquarium, dem Seefahrtsmuseum, dem Chinesischen Garten und weiteren touristischen Attraktionen. Leider goss es in Stroemen, so dass ich mich bald wieder auf den Heimweg gemacht habe.
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Di, 18. Juli: Rockdale Beach und Airport
wolfgangberlin, 13:32h
Da Patrick am Dienstag erst gegen Abend arbeiten musste, sind wir gemeinsam an den Strand von Rockdale gefahren und haben eine laengere Kuestenwanderung unternommen. Leider hat es die Haelfte der Zeit geregnet, was eine Wanderung am Strand naturgemaess weniger interessant macht, aber wir haben die Zeit genutzt, viel zu quatschen. Anschliessend habe ich Patrick zum Lunch eingeladen und wir sind ein ein Pub gefahren, in dem es fuer nur 7 Dollar (ca. 4,20 Euro) ein vorzuegliches, dickes Filetsteak mit Kartoffelpuerree gab. Ein gemischter Salat dazu hat nochmal 3 Dollar gekostet, das Essen insgesamt also nur 6 Euro pro Person.
Am Abend habe ich dann Oscar auf seiner Arbeit besucht, d.h. auf dem Flughafen, wo er der Schichtmanager fuer die Bar und die Restaurants im Inlandsterminal ist. Er hat mich mit reichlich Essen und Trinken versorgt, und mich nach seiner Arbeit nach Hause gefahren und mir auch fuer meine Mitbewohner Essen (was sonst weggeworfen wuerde) und Wein mitgegeben.
Am Abend habe ich dann Oscar auf seiner Arbeit besucht, d.h. auf dem Flughafen, wo er der Schichtmanager fuer die Bar und die Restaurants im Inlandsterminal ist. Er hat mich mit reichlich Essen und Trinken versorgt, und mich nach seiner Arbeit nach Hause gefahren und mir auch fuer meine Mitbewohner Essen (was sonst weggeworfen wuerde) und Wein mitgegeben.
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Mo, 17. Juli: Blue Mountains
wolfgangberlin, 13:30h

Am Montag hat mich Oscar mit dem Auto abgeholt und wir sind in die Blue Mountains gefahren. Sie liegen etwa zwei Stunden Autofahrt von Sydney entfernt und sind gut ueber die Autobahn zu erreichen. Den Namen haben die Berge von dem blauen Dunst, der durch die Sonnenreflektion auf den Oeltroepfchen, die die Gum Trees aussondern, entsteht.
Zuerst sind wir nach Katoomba gefahren, wo man die Hauptsehenswuerdigkeit in den Blue Mountains, die „Three Sisters“ sehen kann, eine Felsformation, die aus drei nebeneinanderstehenden Sandstein-Monolithen besteht.

Um uns viel Kletterei zu ersparen haben wir von der angeboteten Moeglichkeit Gebrauch gemacht, das Tal mit Hilfe zweier Gondeln und einer sehr steilen Bahn zu erkunden. Diese Bahn wurde frueher zum Kohletransport aus den seit 60 Jahren stillgelegten Kohleminen benutzt. Die verschiedenen Stationen sind durch markierte Wege miteinander verbunden, die einen zum Teil mitten durch den Regenwald fuehren.

Anschliessend sind wir in den Nachbarort Leura gefahren und haben dort Lunch gegessen. Nach einem weiteren – nicht touristisch ueberlaufenen – Aussichtspunkt ins dicht bewaldete Tal der Blue Mountains sind wir dann wieder Richtung Sydney gefahren, um mich puenktlich zum Abendessen gegen 18 Uhr wieder abzuliefern.

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So, 16. Juli: The Rocks und Sydney bei Nacht
wolfgangberlin, 13:28h
Sonntags ist Einkaufstag. Jeden Sonntag Vormittag fahren Patrick, Oai und seine Mutter gemeinsam einkaufen. Den Haupteinkauf erledigen sie bei Woolworth (hier so etwa ein Supermarkt wie Real). Woolworth ist Teil von zwei riesigen Einkaufszentren in Bankstown, ca. 15 Minuten mit dem Auto von Belmore entfernt. Auch ich bin mitgefahren, damit auch meine Essenswuensche beruecksichtigt werden konnten. Dabei musste ich feststellen, dass ein Einkauf zu viert ziemlich anstrengend sein kann.
Am Nachmittag bin ich in die Stadt gefahren und durch die „Rocks“ gelaufen – die Gegend, wo sich die ersten britischen Siedler niedergelassen haben. In diesem Gebiet gibt es noch viele alte Gassen, die man nur zu Fuss begehen kann. Jeden Sonntag gibt es einen grossen Markt in den Rocks, in dem man Kleinkunst, Naturprodukte und aehnliches kaufen kann –ziemlich beliebt bei Touristen. Die „Rocks“ liegen direkt am Hafen von Sydney, wo es auch viele Strassenkuenstler gibt, die sich durch waghalsige Stunts oder Didgeridoo blasen ihren Lebensunterhalt verdienen.
Am Abend habe ich mich dann mit Oscar, einem Freund von Patrick, getroffen und er hat mir bei einer Stadtrundfahrt im Auto Sydney bei Nacht gezeigt. Die Skyline, die Harbour Bridge und das Opernhaus bilden schon eine beeindruckende Kulisse bei Nacht. Wir sind aber auch durch eines der Vergnuegungsviertel von Sydney (King’s Cross) gefahren. Da ich noch hungrig war, sind wir noch zu Harry’s Cafe auf Raedern gefahren (er wusste nicht, dass ich dort schon mal gegessen habe und ich wusste nicht, dass er mich dorthin fahren wollte) und ich habe nochmal eine Fleischpastete mit Kartoffel- und Erbsenpuerree gegessen. Ich war erstaunt, obwohl es inzwischen schon Mitternacht war, gab es eine lange Schlange vor dem Imbisswagen – zu Recht, die Fleischpasteten sind preiswert und gut.
Am Nachmittag bin ich in die Stadt gefahren und durch die „Rocks“ gelaufen – die Gegend, wo sich die ersten britischen Siedler niedergelassen haben. In diesem Gebiet gibt es noch viele alte Gassen, die man nur zu Fuss begehen kann. Jeden Sonntag gibt es einen grossen Markt in den Rocks, in dem man Kleinkunst, Naturprodukte und aehnliches kaufen kann –ziemlich beliebt bei Touristen. Die „Rocks“ liegen direkt am Hafen von Sydney, wo es auch viele Strassenkuenstler gibt, die sich durch waghalsige Stunts oder Didgeridoo blasen ihren Lebensunterhalt verdienen.
Am Abend habe ich mich dann mit Oscar, einem Freund von Patrick, getroffen und er hat mir bei einer Stadtrundfahrt im Auto Sydney bei Nacht gezeigt. Die Skyline, die Harbour Bridge und das Opernhaus bilden schon eine beeindruckende Kulisse bei Nacht. Wir sind aber auch durch eines der Vergnuegungsviertel von Sydney (King’s Cross) gefahren. Da ich noch hungrig war, sind wir noch zu Harry’s Cafe auf Raedern gefahren (er wusste nicht, dass ich dort schon mal gegessen habe und ich wusste nicht, dass er mich dorthin fahren wollte) und ich habe nochmal eine Fleischpastete mit Kartoffel- und Erbsenpuerree gegessen. Ich war erstaunt, obwohl es inzwischen schon Mitternacht war, gab es eine lange Schlange vor dem Imbisswagen – zu Recht, die Fleischpasteten sind preiswert und gut.
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Sa, 15. Juli: Geburtstagsparty
wolfgangberlin, 13:27h
Samstag ist bei Patrick und Oai Haushaltstag. Da habe ich ein wenig beim Saubermachen geholfen. Ansonsten war es eher ein ruhiger Tag zu Hause.
Am Abend waren wir zu einer doppelten Geburtstagsfeier eingeladen. (Ich war beim Barbecue in der Woche zuvor ausdruecklich auch eingeladen worden.) Es war eine Themenparty, d.h. die Gaeste sollten moeglichst im Stil der 80er Jahre erscheinen. Da mein Stil eh eher zeitlos ist, brauchte ich mich nicht gross zu verkleiden. Patrick und Oai mussten bis in den Abend hinein arbeiten, deshalb sind wir erst relativ spaet erschienen (die Party fing schon um 16 Uhr an und gegen 23 Uhr gingen die meisten Gaeste, da die Party etwa eine Stunde von Sydney entfernt stattfand), aber es gab noch reichlich „Finger Food“ und zum Abschluss der Party wurde der Geburtstagskuchen angeschnitten und aufgeteilt, so dass alle Gaeste ein Stueck abbekamen. Ich habe mich auf der Party ziemlich lange mit einem indonesischen Lehrer unterhalten, der auch Englisch studiert und unterrichtet hat, zur Zeit aber autistische Kinder unterrichtet.
Am Abend waren wir zu einer doppelten Geburtstagsfeier eingeladen. (Ich war beim Barbecue in der Woche zuvor ausdruecklich auch eingeladen worden.) Es war eine Themenparty, d.h. die Gaeste sollten moeglichst im Stil der 80er Jahre erscheinen. Da mein Stil eh eher zeitlos ist, brauchte ich mich nicht gross zu verkleiden. Patrick und Oai mussten bis in den Abend hinein arbeiten, deshalb sind wir erst relativ spaet erschienen (die Party fing schon um 16 Uhr an und gegen 23 Uhr gingen die meisten Gaeste, da die Party etwa eine Stunde von Sydney entfernt stattfand), aber es gab noch reichlich „Finger Food“ und zum Abschluss der Party wurde der Geburtstagskuchen angeschnitten und aufgeteilt, so dass alle Gaeste ein Stueck abbekamen. Ich habe mich auf der Party ziemlich lange mit einem indonesischen Lehrer unterhalten, der auch Englisch studiert und unterrichtet hat, zur Zeit aber autistische Kinder unterrichtet.
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Mittwoch, 26. Juli 2006
Fr, 14. Juli: Paramatta: Elizabeth Farm
wolfgangberlin, 12:22h
Nach einem ruhigen Vormittag hat mich Patrick nach Paramatta mitgenommen, der zweitaeltesten Siedlung Australiens. Er musste dort arbeiten (Er ist Masseur und bietet einen mobilen Massageservice an, d.h. er massiert die Leute bei sich zu Hause oder im Buero.), ich hingegen habe einen Spaziergang durch Harris Park gemacht und dabei die aelteste Farm Australiens, Elizabeth Farm, besucht.

Besonders beeindruckt hat mich der Olivenbaum, die aelteste europaeische Pflanze in Australien. Das Farmhaus war im Stil des fruehen 19. Jahrhundert moebliert, aber alle Moebel waren nachgemacht – dafuer konnte man alles anfassen, sich auf die Stuehle setzen und selbst Briefkopien in die Hand nehmen. Die Farm wurde von einem britischen Offizier gegruendet und von seiner Frau Elizabeth betrieben. Beruehmt wurde die Farm als Ursprung der Schafszucht in Australien. Bedauerlich war nur, dass die Teestube schon um 15 Uhr geschlossen hatte.
Vom Hafen von Paramatta bin ich dann wieder mit dem Flusskatamaran den Paramattafluss hinuntergefahren und habe mir dabei die Skyline von Sydney „bei Nacht“ angesehen.


Besonders beeindruckt hat mich der Olivenbaum, die aelteste europaeische Pflanze in Australien. Das Farmhaus war im Stil des fruehen 19. Jahrhundert moebliert, aber alle Moebel waren nachgemacht – dafuer konnte man alles anfassen, sich auf die Stuehle setzen und selbst Briefkopien in die Hand nehmen. Die Farm wurde von einem britischen Offizier gegruendet und von seiner Frau Elizabeth betrieben. Beruehmt wurde die Farm als Ursprung der Schafszucht in Australien. Bedauerlich war nur, dass die Teestube schon um 15 Uhr geschlossen hatte.
Vom Hafen von Paramatta bin ich dann wieder mit dem Flusskatamaran den Paramattafluss hinuntergefahren und habe mir dabei die Skyline von Sydney „bei Nacht“ angesehen.

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Do, 13. Juli: Koloniales Sydney und Chinatown
wolfgangberlin, 12:20h
Nach einem Ruhetag habe ich am Donnerstag wieder eine intensive Stadterkundung betrieben. Am Vormittag habe ich das koloniale Sydney erkundet, d.h. mir die Gebaeude aus der Kolonialzeit nicht weit vom Hafen von Sydney angesehen.

Auf dieser Tour habe ich auch die Sternwarte von Sydney besichtigt, die frueher von grosser Bedeutung fur die Schiffahrt war, da jeden Tag um 1 Uhr durch das Fallenlassen eines Balles an einem Fahnenmast die genaue Uhrzeit angezeigt hat. Besonders interessant neben der Aussicht auf die Hafenbruecke waren die Legenden der Ureinwohner Australiens (Aborigines) ueber die Entstehung der Erde und der Sterne.
Am Nachmittag habe ich Chinatown und den chinesischen Garten am Hafen (Darlington Harbour) besucht.

Der chinesische Garten war zwar sehr interessant, aber inmitten der vielen Hochhaeuser und aufgrund der raeumlichen Enge gefallen mir die chinesischen Gaerten in Vancouver und Berlin besser – der in Berlin ist der weitraeumigste, wodurch die einzelnen Gestaltungselemente wesentlich besser zur Geltung kommen. Chinatown ist voller Laeden, Restaurants und Maerkte und es herrscht ein geschaeftiges Treiben. Der Einfluss der Chinesen auf die Kultur in Australien und Nordamerika kann kaum ueberschaetzt werden, hier erlebt man, dass das 21. Jahrhundert das Jahrhundert der Chinesen ist. Ich frage mich manchmal, wann es die erste Chinatown in Deutschland geben wird.

Auf dieser Tour habe ich auch die Sternwarte von Sydney besichtigt, die frueher von grosser Bedeutung fur die Schiffahrt war, da jeden Tag um 1 Uhr durch das Fallenlassen eines Balles an einem Fahnenmast die genaue Uhrzeit angezeigt hat. Besonders interessant neben der Aussicht auf die Hafenbruecke waren die Legenden der Ureinwohner Australiens (Aborigines) ueber die Entstehung der Erde und der Sterne.
Am Nachmittag habe ich Chinatown und den chinesischen Garten am Hafen (Darlington Harbour) besucht.

Der chinesische Garten war zwar sehr interessant, aber inmitten der vielen Hochhaeuser und aufgrund der raeumlichen Enge gefallen mir die chinesischen Gaerten in Vancouver und Berlin besser – der in Berlin ist der weitraeumigste, wodurch die einzelnen Gestaltungselemente wesentlich besser zur Geltung kommen. Chinatown ist voller Laeden, Restaurants und Maerkte und es herrscht ein geschaeftiges Treiben. Der Einfluss der Chinesen auf die Kultur in Australien und Nordamerika kann kaum ueberschaetzt werden, hier erlebt man, dass das 21. Jahrhundert das Jahrhundert der Chinesen ist. Ich frage mich manchmal, wann es die erste Chinatown in Deutschland geben wird.
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Mi, 12. Juli: Belmore, Kingsgrove und Campsie
wolfgangberlin, 12:12h
Am Mittwoch habe ich wieder einen ruhigeren Tag eingelegt, am Computer gesessen und in einem laengeren Spaziergang die Vororte Belmore, Kingsgrove und Campsie erkundet. Es gibt hier praktisch nur Einfamilienhaeuser und in jedem Vorort eine Einkaufsstrasse mit einer Reihe von Einzelhandels-, ueberwiegend aber Imbisslaeden. Leider gibt es in der naeheren Umgebung keine Parks, nur einige Fussballplaetze.
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Di, 11. Juli: Botanischer Garten
wolfgangberlin, 12:04h

Am Dienstag bin ich dann mit dem Zug in die Innenstadt gefahren und habe mir mehr Zeit genommen, den Botanischen Garten zu durchstreifen.


Der Regenwald, Farn- und Palmengarten waren besonders interessant, ueberwaeltigend waren aber die tausenden von Flughunden, die in den Baeumen hingen und gegen Sonnenuntergang aktiv wurden.

Im Botanischen Garten liegen auch das Regierungsgebaeude (Government House) von New South Wales, das Musikkonservatorium und Mrs. Macquaries Chair, eine in Felsen gehauene Sitzbank mit Aussicht auf den Hafen. Unweit des Botanischen Gartens liegen auch die Kunstgalerie, das Parlamentsgebaeude und die Staatsbibliothek von New South Wales sowie die St. Mary’s Kathedrale, die katholische Kathedrale von Sydney und die groesste katholische Kirche Australiens (angeblich sogar der suedlichen Hemisphaere, was ich aber angesichts der Kathedralen in Suedamerika in Frage stellen wuerde).
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Mo, 10. Juli: Olympischer Park und Circular Quay
wolfgangberlin, 12:02h
Zusammen mit Patrick habe ich am Vormittag den Olympischen Park besucht, den Austragungsort der Olympischen Spiele des Jahres 2000.

Neben einer Vielzahl von Sportstadien gibt es eine Reihe von Springbrunnen, aber auch eine Huegellandschaft mit Aussicht auf den „Park“ und Sydney und einen renaturierten Steinbruch, in dem Froesche angesiedelt wurden, die man von Aussichtsplattformen und einem hoch ueber dem Steinbruchboden gelegenen Rundweg beobachten konnte.
Da Patrick nachmittags arbeiten musste, bin ich alleine mit einer der vielen Faehren von Sydney, einem Flusskatamaran, vom Olympischen Park ins Stadtzentrum von Sydney, zum Circular Quay, gefahren. Die Fahrt den Paramattafluss hinunter dauerte fast eine Stunde. Von der Faehre habe ich einen ersten Eindruck von der Skyline von Sydney erhalten, aber auch vom beruehmten Opernhaus und der Hafenbruecke. Mein anschliessender Spaziergang hat mich vom Circular Quay in den Botanischen Garten gebracht. Der Laerm der Voegel im Botanischen Garten bei Sonnenuntergang war unbeschreiblich. Auch die Artenvielfalt von bei uns in freier Wildbahn nicht vorkommenden Voegeln (z.B. Papageien) war beeindruckend.

An der naechsten Hafenmole habe ich dann an Harry’s beruehmtem Cafe auf Raedern einen Imbiss eingenommen, d.h. eine australische Fleischpastete mit Kartoffel- und Erbsenpuerree, um dann noch etwas durch das „naechtliche“ Sydney zu schlendern, bevor ich mit der Bahn zurueck nach Belmore gefahren bin.

Neben einer Vielzahl von Sportstadien gibt es eine Reihe von Springbrunnen, aber auch eine Huegellandschaft mit Aussicht auf den „Park“ und Sydney und einen renaturierten Steinbruch, in dem Froesche angesiedelt wurden, die man von Aussichtsplattformen und einem hoch ueber dem Steinbruchboden gelegenen Rundweg beobachten konnte.
Da Patrick nachmittags arbeiten musste, bin ich alleine mit einer der vielen Faehren von Sydney, einem Flusskatamaran, vom Olympischen Park ins Stadtzentrum von Sydney, zum Circular Quay, gefahren. Die Fahrt den Paramattafluss hinunter dauerte fast eine Stunde. Von der Faehre habe ich einen ersten Eindruck von der Skyline von Sydney erhalten, aber auch vom beruehmten Opernhaus und der Hafenbruecke. Mein anschliessender Spaziergang hat mich vom Circular Quay in den Botanischen Garten gebracht. Der Laerm der Voegel im Botanischen Garten bei Sonnenuntergang war unbeschreiblich. Auch die Artenvielfalt von bei uns in freier Wildbahn nicht vorkommenden Voegeln (z.B. Papageien) war beeindruckend.

An der naechsten Hafenmole habe ich dann an Harry’s beruehmtem Cafe auf Raedern einen Imbiss eingenommen, d.h. eine australische Fleischpastete mit Kartoffel- und Erbsenpuerree, um dann noch etwas durch das „naechtliche“ Sydney zu schlendern, bevor ich mit der Bahn zurueck nach Belmore gefahren bin.
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