Freitag, 7. Juli 2006
Mo, 26. Juni: Victoria, Vancouver Island
wolfgangberlin, 09:18h
Den Sonntag habe ich dafuer genutzt, fuer Montag einen Ganztagesausflug nach Victoria auf Vancouver Island zu planen. Victoria liegt an der Suedspitze der Insel und ist die Hauptstadt der Provinz British Columbia, zu der auch Vancouver gehoert.
Fruehmorgens um 8 Uhr ging es los. Zuerst bin ich mit dem Skytrain in die Innenstadt gefahren, dann mit einem Expressbus zur Airport Station in der Naehe des Flughafens und von dort mit dem Bus zur Faehre in Tsawwassen. Die Faehre fuhr um 11 Uhr ab und kam nach etwa 90 Minuten in Swartz Bay an.
"Der Weg ist das Ziel." Es war eine herrliche Ueberfahrt, eine Stunde lang sind wir bei herrlichstem Wetter zwischen vielen kleinen Inseln hindurchgefahren - eine malerische Landschaft von Bergen und Meer und durch den Fahrtwind angenehme Temperaturen - da kommt die optimale Urlaubstimmung auf.
In Swartz Bay wurde ich dann von Jamie (James), einem Freund von Vincent, mit dem Auto abgeholt (was eine einstuendige Busfahrt nach Victoria zeitlich halbiert hat). Jamie stammt aus Victoria und war gerade zu Besuch fuer ein langes Wochenende bei seinen Eltern. Da hat ihn Vincent gebeten, mich abzuholen. In Victoria angekommen haben Jamie und ich dann in der Spaghetti Factory preiswert aber gut gegessen - gefuellte Ravioli mit einem kleinen gemischten Salat mit meiner Lieblingssauce (Blue Cheese Dressing), ein kleines gemischtes Eis und einen Kaffee (so viel man wollte) fuer 10 kanadische Dollar, d.h. ca. 7 Euro, mitten im Touristentrubel ein sehr guenstiges Angebot, wie ich fand. Jamie hat mir dann noch einige Tipps fuer meinen Aufenthalt in Victoria gegeben bevor er sich wieder verabschiedet hat.
Ich habe dann als erstes das Royal British Columbia Museum besucht. Besonders interessant waren die Erlaeuterungen zur erdgeschichtlichen und naturkundlichen Entwicklung der Region und die Ausstellung von Exponaten der Ureinwohner (First People, wie sie heute politisch korrekt genannt werden, frueher hat man sie Indianer genannt). Wie man hingegen durch Minigolf einen besseren Einblick in Umweltschutzfragen gewinnen sollte, blieb mir allerdings ein Raetsel. Aber der Minigolfplatz war einer der am besten besuchten Raeume im Museum ...
Von internationaler Beruehmtheit ist in Victoria das Empress-Hotel, ein Ueberbleibsel der britischen Kolonialzeit.

Beruehmt ist es fuer seinen "Afternoon Tea", der in der Lobby serviert wird. Hier werden neben kleinen Teekuchen (Petit Fours) und Scones auch Sandwiches gereicht. Ich haette den Spass ja gerne mal mitgemacht, aber alle Tische waren fuer den ganzen Nachmittag ausgebucht und ich hatte keine Lust, auf gut Glueck, ob jemand nicht erscheint, zu warten. Angesichts des Preises (48 kanadische Dollar, ungefaehr 34 Euro) war ich auch nicht sehr boese, dass es nicht mit dem Afternoon Tea geklappt hat.

Stattdessen habe ich eine Stadtrundfahrt mit einer kleinen Hafenfaehre gemacht. Unter anderem haben wir auch zwei Hausboothaefen angelaufen. Dort liegen mehrstoeckige Einfamilienhaeuser im Wasser, mit Elektrizitaet und Wasseranschluss. Da aber der "Grund und Boden", d.h. der Liegeplatz, nur relativ kurzfristig verpachtet wird, gibt es kaum Kredite zum Erwerb der Haeuser von den Banken und dadurch auch trotz der attraktiven Lage Haeuserleerstand. Ansonsten ist Victoria eine sehr teure Wohngegend, besonders wenn es sich um Wohnungen mit Blick auf den Hafen handelt.
Interessant war auch, dass der Hafen gleichzeitig Wasserflughafen ist, alle paar Minuten startet oder landet ein Wasserflugzeug. Wegen des regen Flugverkehrs duerfen die Wasserflugzeuge aber nicht mehr im inneren Hafenbecken starten oder landen, sondern haben an der Hafenausfahrt eine Start- und Landebahn.
Nach einem kurzen Spaziergang um den Hafen (das Zentrum der Stadt), vorbei am Parlamentsgebaeude und durch die Hauptstrasse von Victoria, Government Street, bin ich dann mit einem lokalen Bus nach Buchart Gardens gefahren.
Buchart Gardens existieren seit ueber 100 Jahren. Anfaenglich wurde ein nicht mehr genutzter Steinbruch von Jennie Butchart "verschoenert", im Laufe der Jahre haben die Butcharts dann viele seltene und exotische Pflanzen aus der ganzen Welt gesammelt und den beruehmten "Versunkenen Garten" geschaffen. Spaeter kamen dann ein Japanischer Garten, ein Rosengarten und ein Italienischer Garten hinzu. Man kann in den Gaerten eine wahre Blumenpracht bewundern - und jedes Jahr tun dies auch ueber eine Million Besucher. Die Gaerten sind eine der meistbesuchten Attraktionen Kanadas.

Um 20 Uhr habe ich dann den letzten Bus zur letzten Faehre in Swartz Bay genommen, die um 21 Uhr in den Sonnenuntergang hinein abfuhr. Dann ging es wieder mit zwei Bussen und dem Skytrain zurueck zu Vincent, wo ich gegen 0.30 Uhr leicht erschoepft, aber zufrieden ankam.
Fruehmorgens um 8 Uhr ging es los. Zuerst bin ich mit dem Skytrain in die Innenstadt gefahren, dann mit einem Expressbus zur Airport Station in der Naehe des Flughafens und von dort mit dem Bus zur Faehre in Tsawwassen. Die Faehre fuhr um 11 Uhr ab und kam nach etwa 90 Minuten in Swartz Bay an.
"Der Weg ist das Ziel." Es war eine herrliche Ueberfahrt, eine Stunde lang sind wir bei herrlichstem Wetter zwischen vielen kleinen Inseln hindurchgefahren - eine malerische Landschaft von Bergen und Meer und durch den Fahrtwind angenehme Temperaturen - da kommt die optimale Urlaubstimmung auf.
In Swartz Bay wurde ich dann von Jamie (James), einem Freund von Vincent, mit dem Auto abgeholt (was eine einstuendige Busfahrt nach Victoria zeitlich halbiert hat). Jamie stammt aus Victoria und war gerade zu Besuch fuer ein langes Wochenende bei seinen Eltern. Da hat ihn Vincent gebeten, mich abzuholen. In Victoria angekommen haben Jamie und ich dann in der Spaghetti Factory preiswert aber gut gegessen - gefuellte Ravioli mit einem kleinen gemischten Salat mit meiner Lieblingssauce (Blue Cheese Dressing), ein kleines gemischtes Eis und einen Kaffee (so viel man wollte) fuer 10 kanadische Dollar, d.h. ca. 7 Euro, mitten im Touristentrubel ein sehr guenstiges Angebot, wie ich fand. Jamie hat mir dann noch einige Tipps fuer meinen Aufenthalt in Victoria gegeben bevor er sich wieder verabschiedet hat.
Ich habe dann als erstes das Royal British Columbia Museum besucht. Besonders interessant waren die Erlaeuterungen zur erdgeschichtlichen und naturkundlichen Entwicklung der Region und die Ausstellung von Exponaten der Ureinwohner (First People, wie sie heute politisch korrekt genannt werden, frueher hat man sie Indianer genannt). Wie man hingegen durch Minigolf einen besseren Einblick in Umweltschutzfragen gewinnen sollte, blieb mir allerdings ein Raetsel. Aber der Minigolfplatz war einer der am besten besuchten Raeume im Museum ...
Von internationaler Beruehmtheit ist in Victoria das Empress-Hotel, ein Ueberbleibsel der britischen Kolonialzeit.

Beruehmt ist es fuer seinen "Afternoon Tea", der in der Lobby serviert wird. Hier werden neben kleinen Teekuchen (Petit Fours) und Scones auch Sandwiches gereicht. Ich haette den Spass ja gerne mal mitgemacht, aber alle Tische waren fuer den ganzen Nachmittag ausgebucht und ich hatte keine Lust, auf gut Glueck, ob jemand nicht erscheint, zu warten. Angesichts des Preises (48 kanadische Dollar, ungefaehr 34 Euro) war ich auch nicht sehr boese, dass es nicht mit dem Afternoon Tea geklappt hat.
Stattdessen habe ich eine Stadtrundfahrt mit einer kleinen Hafenfaehre gemacht. Unter anderem haben wir auch zwei Hausboothaefen angelaufen. Dort liegen mehrstoeckige Einfamilienhaeuser im Wasser, mit Elektrizitaet und Wasseranschluss. Da aber der "Grund und Boden", d.h. der Liegeplatz, nur relativ kurzfristig verpachtet wird, gibt es kaum Kredite zum Erwerb der Haeuser von den Banken und dadurch auch trotz der attraktiven Lage Haeuserleerstand. Ansonsten ist Victoria eine sehr teure Wohngegend, besonders wenn es sich um Wohnungen mit Blick auf den Hafen handelt.
Interessant war auch, dass der Hafen gleichzeitig Wasserflughafen ist, alle paar Minuten startet oder landet ein Wasserflugzeug. Wegen des regen Flugverkehrs duerfen die Wasserflugzeuge aber nicht mehr im inneren Hafenbecken starten oder landen, sondern haben an der Hafenausfahrt eine Start- und Landebahn.
Nach einem kurzen Spaziergang um den Hafen (das Zentrum der Stadt), vorbei am Parlamentsgebaeude und durch die Hauptstrasse von Victoria, Government Street, bin ich dann mit einem lokalen Bus nach Buchart Gardens gefahren.
Buchart Gardens existieren seit ueber 100 Jahren. Anfaenglich wurde ein nicht mehr genutzter Steinbruch von Jennie Butchart "verschoenert", im Laufe der Jahre haben die Butcharts dann viele seltene und exotische Pflanzen aus der ganzen Welt gesammelt und den beruehmten "Versunkenen Garten" geschaffen. Spaeter kamen dann ein Japanischer Garten, ein Rosengarten und ein Italienischer Garten hinzu. Man kann in den Gaerten eine wahre Blumenpracht bewundern - und jedes Jahr tun dies auch ueber eine Million Besucher. Die Gaerten sind eine der meistbesuchten Attraktionen Kanadas.

Um 20 Uhr habe ich dann den letzten Bus zur letzten Faehre in Swartz Bay genommen, die um 21 Uhr in den Sonnenuntergang hinein abfuhr. Dann ging es wieder mit zwei Bussen und dem Skytrain zurueck zu Vincent, wo ich gegen 0.30 Uhr leicht erschoepft, aber zufrieden ankam.
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mrwissenschaft,
Montag, 17. Juli 2006, 15:28
Vancouver Island > super schön!
Habe dort das einzige Land (BC) gefunden, in das ich auswandern würde.
Habe dort das einzige Land (BC) gefunden, in das ich auswandern würde.
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