Mittwoch, 12. Juli 2006
Sa, 1. Juli: Hongkong Central
Am Samstag bin ich als erstes fruehstuecken gegangen. In meinem Reisefuehrer wurden die Filialen von Deli France fuer ein europaeisches Fruehstueck empfohlen. Da eine Filiale in einem nahegelegenen Shopping Center war, bin ich dort hingegangen – und war ueberwaeltigt, denn ich befand mich inmitten von tausenden jungen Maedchen/Frauen, die das Shopping Center und die ganze Innenstadt bevoelkerten. Wie ich spaeter herausbekam, handelte es ich um die philippinischen Hausmaedchen, die sich an Sonn- und Feiertagen (und der 1. Juli ist ein Feiertag, da an diesem Tag Hongkong mit China wiedervereinigt wurde) alle im Stadtzentrum treffen und dort gemeinsam Picknick machen. Da sie meist in sehr beengten Wohnverhaeltnissen oder bei ihren Arbeitgebern leben, koennen sie sich kaum gegenseitig besuchen, so ist dies die einzige Moeglichkeit, Kontakt mit den Landsleuten zu halten. Ich habe noch nie so viele Frauen auf einmal gesehen.

Nach dem Fruehstueck habe ich einen Spaziergang durch die Innenstadt von Hongkong Central gemacht und mir die zwischen den vielen Hochhaeusern etwas versteckten, verbliebenen Gebaeude der Kolonialzeit angesehen.





Gluecklicherweise gab es unterwegs aber auch immer wieder gruene Oasen wie den Botanischen Garten oder den Zoo (die man beide kostenlos besuchen konnte), denn es war nicht nur heiss, sondern auch sehr feucht und ich war eigentlich die ganze Zeit schweissgebadet, sondern Hongkong ist auch sehr bergig, d.h. auf dem Spaziergang waren auch etliche Hoehenmeter zu bewaeltigen.

Am Ende des Spaziergangs bin ich dann mit der Zahnradbahn auf den Gipfel (The Peak) gefahren



und habe dort eine etwa anderthalbstuendige Wanderung um den Berggipfel gemacht und die herrliche Aussicht ueber die Stadt, den Hafen, aber auch die anderen zu Hongkong gehoerenden Inseln genossen.



Zurueck bin ich mit dem – vollklimatisierten - Bus gefahren.

Nach einer Dusche bin ich dann in ein chinesisches Restaurant gegangen und habe gebratene Nudeln mit Rindfleisch gegessen und Iced Lemon Tea getrunken. Den Rest des Abends habe ich dann in der gut klimatisierten Wohnung von Eckhard verbracht, wo ich nach einem Bier dann auch sehr bald reif fuers Bett war.

... comment