Mittwoch, 12. Juli 2006
So, 2. Juli: Lantau
wolfgangberlin, 05:48h
Heute bin ich mit der Faehre zu einer der Nachbarinseln, Lantau, gefahren. Die Faehrfahrt auf dem klimatisierten Oberdeck vom nur 15 Minuten Fussweg entfernten Hafen nach Mui Wo (Silver Bay) dauerte ca. 1 Stunde. Anschliessend ging es mit einem Linienbus ca. 1 Stunde bergauf auf 460 m Hoehe zu einer der Hauptattraktionen von Lantau – der groessten Buddhastatue der Welt (22 m hoch).

Der Aufstieg zur Buddhastatue ueber viele Stufen in sengender Mittagssonne war anstrengend, aber die Aussicht vom Fusse des Buddhas hat einen belohnt. Lantau ist eine ueberwiegend sehr gruene, dicht bewaldete Insel.
Am Fusse der Statue liegt das buddhistische Po-Lin-Kloster (Kloster des kostbaren Lotos) mit einem vegetarischen Restaurant, wo ich ein sehr ueppiges vegetarisches Mittagessen eingenommen habe.

Die Moenche haben das raffiniert arrangiert – wer zur Buddhastatue aufsteigen moechte, muss einen Essensgutschein fuer das Restaurant erwerben. Das vorzuegliche Essen im wohlklimatisierten Restaurant war aber den Preis (10 Euro) wert. Alternativ haette man auch einen Imbiss fuer 6 Euro waehlen koennen.
Nach Besichtigung des Klosters ging ich ca. 15 Minuten zum „Pfad der Weisheit“, einem Pfad mit Holzpfaehlen, die wie das Unendlichkeitssymbol angeordnet sind und das bekannteste Gebet von Buddhisten, Taoisten und Konfuzianern, die Herz-Sutra symbolisieren sollen. Von dort aus wollte ich den Berg nach Tung Chung hinunterwandern. Aber die Beschreibung des Anfangs des Wanderweges war sehr irrefuehrend – der angegebenen Weg fuehrte offensichtlich auf die hoechste Erhebung der Insel (Lantau Peak, 934 m), eine Tour, die mir angesichts des Klimas zu anstrengend erschien. Aber ich war nicht der einzige, der etwas verwirrt vor der Karte stand, eine junge Israelin hatte das gleiche Problem wie ich. Dank der Hilfe eines Franzosen, der an einer anderen Stelle ein Hinweisschild gesehen hatte, haben wir dann doch den richtigen Weg gefunden und sind bergab gestiegen. Es war interessant, mit der Israelin gemeinsam hinabzusteigen. Sie lebte seit 6 Jahren in China und arbeitet dort in einer Beratungsfirma und sprach auch Chinesisch (Mandarin, nicht Kantonesich, wie die meisten Hongkonger) und war nur kurz in Hongkong. Der Abstieg war wegen der Hitze sehr anstrengend, obwohl der Weg asphaltiert und teilweise auch schattig und dann auch gut ausgeschildert war. Aber er war sehr interessant, da wir unter anderem auch ein anderes Kloster besucht haben, wo wir uns auch mit einem Moench und einem Englaender, der dort lebte, unterhalten haben und einiges ueber die zum Teil recht grausamen Rituale der Selbstverstuemmelung erfahren haben. Und ich hatte auch nicht erwartet, eine mehrstuendige Waldwanderung in Hongkong zu unternehmen. Als wir nach zwei Stunden an der Strasse angekommen sind, haben wir das letzte Stueck des Weges den Bus genommen, da wir beide keine Lust hatten, auf der Strasse ohne Buergersteig in gluehender Sonne ohne Schatten zu laufen.
Der oeffentliche Nahverkehr in Hongkong ist fantastisch – obwohl wir hier mitten in der Einsamkeit waren (nur ein kleines Dorf mit 5 Haeusern in der Naehe) kam schon nach 5 Minuten ein Bus. Der Bus brachte uns nach Tung Chung – einer Grossstadt mit Hochhaeusern und einem U-Bahnhof der MTR (Mass Transist Railway). Mit der U-Bahn waren wir in ca. 45 Minuten wieder im Zentrum von Hongkong.
Da ich mittags Chinesisch gegessen hatte, habe ich abends in einem kleinen Imbiss „Fish and Chips“ gegessen und bin wieder relativ frueh ins Bett gegangen.

Der Aufstieg zur Buddhastatue ueber viele Stufen in sengender Mittagssonne war anstrengend, aber die Aussicht vom Fusse des Buddhas hat einen belohnt. Lantau ist eine ueberwiegend sehr gruene, dicht bewaldete Insel.
Am Fusse der Statue liegt das buddhistische Po-Lin-Kloster (Kloster des kostbaren Lotos) mit einem vegetarischen Restaurant, wo ich ein sehr ueppiges vegetarisches Mittagessen eingenommen habe.

Die Moenche haben das raffiniert arrangiert – wer zur Buddhastatue aufsteigen moechte, muss einen Essensgutschein fuer das Restaurant erwerben. Das vorzuegliche Essen im wohlklimatisierten Restaurant war aber den Preis (10 Euro) wert. Alternativ haette man auch einen Imbiss fuer 6 Euro waehlen koennen.
Nach Besichtigung des Klosters ging ich ca. 15 Minuten zum „Pfad der Weisheit“, einem Pfad mit Holzpfaehlen, die wie das Unendlichkeitssymbol angeordnet sind und das bekannteste Gebet von Buddhisten, Taoisten und Konfuzianern, die Herz-Sutra symbolisieren sollen. Von dort aus wollte ich den Berg nach Tung Chung hinunterwandern. Aber die Beschreibung des Anfangs des Wanderweges war sehr irrefuehrend – der angegebenen Weg fuehrte offensichtlich auf die hoechste Erhebung der Insel (Lantau Peak, 934 m), eine Tour, die mir angesichts des Klimas zu anstrengend erschien. Aber ich war nicht der einzige, der etwas verwirrt vor der Karte stand, eine junge Israelin hatte das gleiche Problem wie ich. Dank der Hilfe eines Franzosen, der an einer anderen Stelle ein Hinweisschild gesehen hatte, haben wir dann doch den richtigen Weg gefunden und sind bergab gestiegen. Es war interessant, mit der Israelin gemeinsam hinabzusteigen. Sie lebte seit 6 Jahren in China und arbeitet dort in einer Beratungsfirma und sprach auch Chinesisch (Mandarin, nicht Kantonesich, wie die meisten Hongkonger) und war nur kurz in Hongkong. Der Abstieg war wegen der Hitze sehr anstrengend, obwohl der Weg asphaltiert und teilweise auch schattig und dann auch gut ausgeschildert war. Aber er war sehr interessant, da wir unter anderem auch ein anderes Kloster besucht haben, wo wir uns auch mit einem Moench und einem Englaender, der dort lebte, unterhalten haben und einiges ueber die zum Teil recht grausamen Rituale der Selbstverstuemmelung erfahren haben. Und ich hatte auch nicht erwartet, eine mehrstuendige Waldwanderung in Hongkong zu unternehmen. Als wir nach zwei Stunden an der Strasse angekommen sind, haben wir das letzte Stueck des Weges den Bus genommen, da wir beide keine Lust hatten, auf der Strasse ohne Buergersteig in gluehender Sonne ohne Schatten zu laufen.
Der oeffentliche Nahverkehr in Hongkong ist fantastisch – obwohl wir hier mitten in der Einsamkeit waren (nur ein kleines Dorf mit 5 Haeusern in der Naehe) kam schon nach 5 Minuten ein Bus. Der Bus brachte uns nach Tung Chung – einer Grossstadt mit Hochhaeusern und einem U-Bahnhof der MTR (Mass Transist Railway). Mit der U-Bahn waren wir in ca. 45 Minuten wieder im Zentrum von Hongkong.
Da ich mittags Chinesisch gegessen hatte, habe ich abends in einem kleinen Imbiss „Fish and Chips“ gegessen und bin wieder relativ frueh ins Bett gegangen.
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