Mittwoch, 26. Juli 2006
Do, 13. Juli: Koloniales Sydney und Chinatown
Nach einem Ruhetag habe ich am Donnerstag wieder eine intensive Stadterkundung betrieben. Am Vormittag habe ich das koloniale Sydney erkundet, d.h. mir die Gebaeude aus der Kolonialzeit nicht weit vom Hafen von Sydney angesehen.



Auf dieser Tour habe ich auch die Sternwarte von Sydney besichtigt, die frueher von grosser Bedeutung fur die Schiffahrt war, da jeden Tag um 1 Uhr durch das Fallenlassen eines Balles an einem Fahnenmast die genaue Uhrzeit angezeigt hat. Besonders interessant neben der Aussicht auf die Hafenbruecke waren die Legenden der Ureinwohner Australiens (Aborigines) ueber die Entstehung der Erde und der Sterne.

Am Nachmittag habe ich Chinatown und den chinesischen Garten am Hafen (Darlington Harbour) besucht.



Der chinesische Garten war zwar sehr interessant, aber inmitten der vielen Hochhaeuser und aufgrund der raeumlichen Enge gefallen mir die chinesischen Gaerten in Vancouver und Berlin besser – der in Berlin ist der weitraeumigste, wodurch die einzelnen Gestaltungselemente wesentlich besser zur Geltung kommen. Chinatown ist voller Laeden, Restaurants und Maerkte und es herrscht ein geschaeftiges Treiben. Der Einfluss der Chinesen auf die Kultur in Australien und Nordamerika kann kaum ueberschaetzt werden, hier erlebt man, dass das 21. Jahrhundert das Jahrhundert der Chinesen ist. Ich frage mich manchmal, wann es die erste Chinatown in Deutschland geben wird.

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