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Donnerstag, 13. Juli 2006
Mi, 5. Juli / Do, 6. Juli: Hongkong – Singapur - Sydney
wolfgangberlin, 18:19h
Den Mittwoch Vormittag habe ich dazu genutzt, noch einmal die fuer Hongkong typsichen oeffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Ich bin sowohl mit den Doppelstockstrassenbahnen gefahren als auch mit der Star Faehre, die Hong Kong mit Kowloon verbindet. Beide fahren praktisch ununterbrochen. Bei Tageslicht sah die Skyline von Hongkong wesentlich weniger einladend aus als nachts.

Dann hiess es packen, Mittag essen (Lammbraten mit Minzsauce in einem nahegelegenen Imbissrestaurant) und duschen bevor ich mit dem Taxi zum Airport-Express fuhr. Dort konnte ich gluecklicherweise schon einchecken, so dass ich mich nicht mehr um das Gepaeck kuemmern und am Flughafen anstehen musste. Der Flug nach Singapur mit Singapore Airlines war etwas laut (wegen mehrerer schreiender Babys), aber der Service und das Essen von Singapore Airlines waren sehr gut – es gab ein Fuenfgangmenue mit Fisch und Salat als Vorspeisen, einem Hauptgericht und Kaese und Suessspeise als Nachtisch.
In Singapur musste ich dann umsteigen und habe den kurzen Aufenthalt dazu genutzt, mir die Fuesse zu vertreten und einen der vielen kostenlosen Internet-Terminals zu nutzen.
Der Flug von Singapur nach Sydney war dann sehr ruhig. Nach einem Imbiss konnte ich drei Stunden schlafen, aber dann wurden wir fuer ein sehr ueppiges warmes Fruehstueck geweckt.
Die Passkontrolle nach der Ankunft verlief schnell und reibungslos, obwohl Australien das einzige Land auf meiner Reise ist, dass ein Visum verlangt. Und auch die auszufuellende zweiseitige Einreisekarte liess keine Fragen offen. ;-) Auch die Zollkontrolle ist in Australien besonders scharf, es werden alle Gepaeckstuecke geroentgt, wobei sie besonders darauf achten, dass keine pflanzlichen oder tierischen Produkte eingefuehrt werden. Meine Kekse durfte ich jedoch mitnehmen.
Nach der Zollkontrolle habe ich dann mein Handy aktiviert und Patrick eine SMS geschickt. Ich bin dann mit dem Zug nach Kingsgrove gefahren, wo er mich mit dem Auto abgeholt hat.
Bei ihm zu Hause angekommen haben wir gemeinsam gefruehstueckt, dann habe ich „mein“ Zimmer bezogen und ausgepackt. Anschliessend sind wir noch ans Meer gefahren und etwas spazieren gegangen. Der Temperaturunterschied zwischen Hongkong und Sydney war schon ziemlich dramatisch. In Sydney lagen die Tageshoechsttemperaturen um 16 Grad (nachts sanken die Temperaturen auf 2 Grad). Es handelt sich wohl um den kaeltesten Winter in Sydney seit Menschengedenken.
Am Abend haben wir dann gemeinsam mit Patricks Freund Oai und dessen Mutter, die zu dritt in einem Bungalow wohnen, zu Abend gegessen. Zur Begruessung gab es etwas typisch Australisches, Steak und Kaengeruhfleisch. Kaengeruhfleisch sieht so aehnlich wie Leber aus und schmeckt auch ein wenig so.

Dann hiess es packen, Mittag essen (Lammbraten mit Minzsauce in einem nahegelegenen Imbissrestaurant) und duschen bevor ich mit dem Taxi zum Airport-Express fuhr. Dort konnte ich gluecklicherweise schon einchecken, so dass ich mich nicht mehr um das Gepaeck kuemmern und am Flughafen anstehen musste. Der Flug nach Singapur mit Singapore Airlines war etwas laut (wegen mehrerer schreiender Babys), aber der Service und das Essen von Singapore Airlines waren sehr gut – es gab ein Fuenfgangmenue mit Fisch und Salat als Vorspeisen, einem Hauptgericht und Kaese und Suessspeise als Nachtisch.
In Singapur musste ich dann umsteigen und habe den kurzen Aufenthalt dazu genutzt, mir die Fuesse zu vertreten und einen der vielen kostenlosen Internet-Terminals zu nutzen.
Der Flug von Singapur nach Sydney war dann sehr ruhig. Nach einem Imbiss konnte ich drei Stunden schlafen, aber dann wurden wir fuer ein sehr ueppiges warmes Fruehstueck geweckt.
Die Passkontrolle nach der Ankunft verlief schnell und reibungslos, obwohl Australien das einzige Land auf meiner Reise ist, dass ein Visum verlangt. Und auch die auszufuellende zweiseitige Einreisekarte liess keine Fragen offen. ;-) Auch die Zollkontrolle ist in Australien besonders scharf, es werden alle Gepaeckstuecke geroentgt, wobei sie besonders darauf achten, dass keine pflanzlichen oder tierischen Produkte eingefuehrt werden. Meine Kekse durfte ich jedoch mitnehmen.
Nach der Zollkontrolle habe ich dann mein Handy aktiviert und Patrick eine SMS geschickt. Ich bin dann mit dem Zug nach Kingsgrove gefahren, wo er mich mit dem Auto abgeholt hat.
Bei ihm zu Hause angekommen haben wir gemeinsam gefruehstueckt, dann habe ich „mein“ Zimmer bezogen und ausgepackt. Anschliessend sind wir noch ans Meer gefahren und etwas spazieren gegangen. Der Temperaturunterschied zwischen Hongkong und Sydney war schon ziemlich dramatisch. In Sydney lagen die Tageshoechsttemperaturen um 16 Grad (nachts sanken die Temperaturen auf 2 Grad). Es handelt sich wohl um den kaeltesten Winter in Sydney seit Menschengedenken.
Am Abend haben wir dann gemeinsam mit Patricks Freund Oai und dessen Mutter, die zu dritt in einem Bungalow wohnen, zu Abend gegessen. Zur Begruessung gab es etwas typisch Australisches, Steak und Kaengeruhfleisch. Kaengeruhfleisch sieht so aehnlich wie Leber aus und schmeckt auch ein wenig so.
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Di, 4. Juli: Kowloon
wolfgangberlin, 18:12h
In der Faehre sass ich neben einem Polizisten aus Hongkong, der ein paar Tage Urlaub auf Macau gemacht hatte und wir kamen ins Gespraech und haben uns waehrend der ganzen Faehrfahrt angeregt unterhalten. Dann hat er mir angeboten, mich zur Hafenpromenade zu begleiten und hat mir zwei Stunden lang Kowloon und die Skyline von Hongkong gezeigt.

Und das ganze ohne Erwartung einer Gegenleistung, selbst eine Einladung auf eine Tasse Kaffee hat er abgelehnt und mir stattdessen einen spendiert. Schade, dass ich ihn nicht schon frueher kennengelernt habe.

Und das ganze ohne Erwartung einer Gegenleistung, selbst eine Einladung auf eine Tasse Kaffee hat er abgelehnt und mir stattdessen einen spendiert. Schade, dass ich ihn nicht schon frueher kennengelernt habe.
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Di, 4. Juli: Macau
wolfgangberlin, 18:08h
Am Dienstag habe ich eine Auslandsreise gemacht und Macau besucht. Wie Hongkong gehoert die fruehere portugiesische Kolonie Macau zwar inzwischen zu China, hat aber immer noch einen Sonderstatus wie auch Hongkong. Vor Betreten des Schnellbootes nach Macau musste ich also die Ausreiseformalitaeten fuer Hongkong erledigen und 45 Minuten spaeter eine Einreisekarte fuer Macau ausfuellen und die Einreiseformalitaeten fuer Macau hinter mich bringen. Bei der Einreise in Macau (und auch in Hongkong) werden unter anderem alle Koepfe mit Waermekameras gescannt, um zu sehen, ob jemand Fieber hat und eventuell eine ansteckende Krankheit mit ins Land bringt. Dies geschieht ziemlich unauffaellig, aber mich hatte beim ersten Mal gewundert, warum vor der Passkontrolle alle ihre Muetzen abnehmen mussten.
Macau hat auch – wie Hongkong – eine eigene Waehrung (Pataca und Avos), aber Hongkong-Dollar werden ueberall im Verhaeltnis 1:1 akzeptiert, da der offizielle Wechselkurs 1 HK$:1,03 MOP$ ist. Wie Hongkong ist auch Macau weitestgehend zweisprachig – chinesisch und portugiesisch. Englisch wird deshalb wesentlich seltener als in Hongkong gesprochen.
Die Hauptinsel von Macau wird wie Hongkong von Hochhaeusern dominiert. Und von Kasinos, denn Macau ist der einzige Ort in China, in dem das Glueckspiel im Kasino erlaubt ist – und die Chinesen lieben das Glueckspiel. Aber es gibt in der Altstadt auch viele gut erhaltene bzw. restaurierte Gebaeude aus der Kolonialzeit, insbesondere am Largo do Senado (Senatsplatz).

Ein Wahrzeichen von Macau ist die Ruine von St. Paul: nur die Vorderfront der Kathedrale ist einem Feuer 1835 erhalten geblieben.

Mit einer Gondel bin ich vom Blumengarten Macaus auf die hoechste Erhebung Macaus gefahren und habe mir dort das Fort Guia angesehen und die Aussicht auf Macau genossen. Nachdem ich mir das Stadtzentrum erlaufen hatte habe ich einen Bus genommen und bin auf die ueber Bruecken und Daemme mit der Hauptinsel verbundene Insel Coloane an den dunklen Strand von Hac Sa gefahren, um dort in dem in allen Reisefuehrern erwaehnten Restaurant Fernando’s frischen, gebratenen Fisch (Kabeljau) und einen portugiesischen Salat zu essen. Dazu gab es einen guten weissen Hauswein.
Auch zurueck zur Hauptinsel bin ich dann mit dem Bus gefahren und habe mir mal ein Kasino von innen angesehen. Macau versucht, Las Vegas zu kopieren, aber Las Vegas ist doch beeindruckender.

Dann ging es zum Hafen mit einem Taxi, da ich keine Lust hatte, lange nach dem richtigen Bus und der richtigen Haltestelle zu suchen und ich wusste, dass der Weg nicht weit und Taxis relativ preiswert sind. Die Fahrt hat mich 2,50 Euro gekostet. Dann habe ich die Faehre nach Kowloon genommen. Kowloon gehoert zum Festland und liegt gegenueber von der Insel Hongkong. Ich wollte mir am letzten Abend mal die Skyline von Hongkong bei Nacht ansehen. Natuerlich waren wieder Aus- und Einreiseformalitaeten zu erledigen, aber gluecklicherweise brauchen Europaeer fuer Hongkong und Macau kein Visum (Festlandchinesen brauchen hingegen eine „Erlaubnis“, um einzureisen).
Macau hat auch – wie Hongkong – eine eigene Waehrung (Pataca und Avos), aber Hongkong-Dollar werden ueberall im Verhaeltnis 1:1 akzeptiert, da der offizielle Wechselkurs 1 HK$:1,03 MOP$ ist. Wie Hongkong ist auch Macau weitestgehend zweisprachig – chinesisch und portugiesisch. Englisch wird deshalb wesentlich seltener als in Hongkong gesprochen.
Die Hauptinsel von Macau wird wie Hongkong von Hochhaeusern dominiert. Und von Kasinos, denn Macau ist der einzige Ort in China, in dem das Glueckspiel im Kasino erlaubt ist – und die Chinesen lieben das Glueckspiel. Aber es gibt in der Altstadt auch viele gut erhaltene bzw. restaurierte Gebaeude aus der Kolonialzeit, insbesondere am Largo do Senado (Senatsplatz).

Ein Wahrzeichen von Macau ist die Ruine von St. Paul: nur die Vorderfront der Kathedrale ist einem Feuer 1835 erhalten geblieben.

Mit einer Gondel bin ich vom Blumengarten Macaus auf die hoechste Erhebung Macaus gefahren und habe mir dort das Fort Guia angesehen und die Aussicht auf Macau genossen. Nachdem ich mir das Stadtzentrum erlaufen hatte habe ich einen Bus genommen und bin auf die ueber Bruecken und Daemme mit der Hauptinsel verbundene Insel Coloane an den dunklen Strand von Hac Sa gefahren, um dort in dem in allen Reisefuehrern erwaehnten Restaurant Fernando’s frischen, gebratenen Fisch (Kabeljau) und einen portugiesischen Salat zu essen. Dazu gab es einen guten weissen Hauswein.
Auch zurueck zur Hauptinsel bin ich dann mit dem Bus gefahren und habe mir mal ein Kasino von innen angesehen. Macau versucht, Las Vegas zu kopieren, aber Las Vegas ist doch beeindruckender.

Dann ging es zum Hafen mit einem Taxi, da ich keine Lust hatte, lange nach dem richtigen Bus und der richtigen Haltestelle zu suchen und ich wusste, dass der Weg nicht weit und Taxis relativ preiswert sind. Die Fahrt hat mich 2,50 Euro gekostet. Dann habe ich die Faehre nach Kowloon genommen. Kowloon gehoert zum Festland und liegt gegenueber von der Insel Hongkong. Ich wollte mir am letzten Abend mal die Skyline von Hongkong bei Nacht ansehen. Natuerlich waren wieder Aus- und Einreiseformalitaeten zu erledigen, aber gluecklicherweise brauchen Europaeer fuer Hongkong und Macau kein Visum (Festlandchinesen brauchen hingegen eine „Erlaubnis“, um einzureisen).
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Mittwoch, 12. Juli 2006
Mo, 3. Juli: Hongkong Geschichtsmuseum und Temple Street Markt
wolfgangberlin, 05:50h
Eckhard hat hier in Hongkong seine eigene Firma, ein Stockwerk unter seiner Wohnung. Was genau die Firma macht, konnte ich nicht herausfinden, aber es handelte sich wohl im Wesentlichen um Schaufensterpuppen und –dekoration. Dort habe ich mich am Vormittag vorgestellt und dort konnte ich dann auch wieder einen Computer benutzen, da Eckhard keinen privaten Computer besitzt.
Aufgrund der Anstrengungen des Vortages wollte ich es etwas ruhiger angehen und habe am Nachmittag das Hong Kong History Museum in Kowloon besucht, wohl eines der besten Geschichtsmuseen der Welt. Puristen moegen zwar bemaengeln, dass nicht nur Originale ausgestellt werden, sondern das Museum auch viel mit Nachbildungen arbeitet, aber dadurch wurde die Darstellung gut nachvollziehbar. Das Museum umfasst sowohl Natur- und Fruehgeschichte uber die lange Geschichte der vielen Dynastien in China bis hin zur Wiedervereinigung von Hongkong mit China. Und da das Museum – wie praktisch alle oeffentlichen Raeume in Hongkong – gut klimatisiert war, war dies ein sehr entspannter und trotzdem sehr lehrreicher Nachmittag. Ich habe dann auch gleich im Museumscafe einen Salat gegessen.
Anschliessend bin ich auf den Nachtmarkt in der Temple Street gegangen, um wenigstens auf einem der vielen Maerkte in Hongkong gewesen zu sein.

Aber wirklich beeindruckt hat ich der Markt nicht. Und als ich einen Lederguertel kaufen wollte, musste ich feststellen, dass ich so fett geworden bin, dass kein Guertel passte ...
Auf dem Rueckweg habe ich mir dann ein belegtes Broetchen mitgenommen und zu Hause Abendbrot gegessen bevor ich mich in das Nachtleben von Hongkong gestuerzt habe. Das Zentrum des Nachtlebens von Hongkong, Lan Kwai Fong, lag nur einen Block von meiner Unterkunft entfernt. Die Atmosphaere hat mir aber ueberhaupt nicht gefallen. Vor vielen Restaurants wurde man angesprochen und mehrere Leute haben gleichzeitig versucht, einen zu ueberreden in ihr Restaurant zu kommen. Und in den Bars war die Musik so laut, dass es fuer mich unangenehm war. Aber wer in Hongkong unbedingt eine deutsche oder irische Kneipe sucht – hier kann er sie finden. So habe ich es bei einem Bier in einem Pub mit lokalem Bier belassen.
Aufgrund der Anstrengungen des Vortages wollte ich es etwas ruhiger angehen und habe am Nachmittag das Hong Kong History Museum in Kowloon besucht, wohl eines der besten Geschichtsmuseen der Welt. Puristen moegen zwar bemaengeln, dass nicht nur Originale ausgestellt werden, sondern das Museum auch viel mit Nachbildungen arbeitet, aber dadurch wurde die Darstellung gut nachvollziehbar. Das Museum umfasst sowohl Natur- und Fruehgeschichte uber die lange Geschichte der vielen Dynastien in China bis hin zur Wiedervereinigung von Hongkong mit China. Und da das Museum – wie praktisch alle oeffentlichen Raeume in Hongkong – gut klimatisiert war, war dies ein sehr entspannter und trotzdem sehr lehrreicher Nachmittag. Ich habe dann auch gleich im Museumscafe einen Salat gegessen.
Anschliessend bin ich auf den Nachtmarkt in der Temple Street gegangen, um wenigstens auf einem der vielen Maerkte in Hongkong gewesen zu sein.

Aber wirklich beeindruckt hat ich der Markt nicht. Und als ich einen Lederguertel kaufen wollte, musste ich feststellen, dass ich so fett geworden bin, dass kein Guertel passte ...
Auf dem Rueckweg habe ich mir dann ein belegtes Broetchen mitgenommen und zu Hause Abendbrot gegessen bevor ich mich in das Nachtleben von Hongkong gestuerzt habe. Das Zentrum des Nachtlebens von Hongkong, Lan Kwai Fong, lag nur einen Block von meiner Unterkunft entfernt. Die Atmosphaere hat mir aber ueberhaupt nicht gefallen. Vor vielen Restaurants wurde man angesprochen und mehrere Leute haben gleichzeitig versucht, einen zu ueberreden in ihr Restaurant zu kommen. Und in den Bars war die Musik so laut, dass es fuer mich unangenehm war. Aber wer in Hongkong unbedingt eine deutsche oder irische Kneipe sucht – hier kann er sie finden. So habe ich es bei einem Bier in einem Pub mit lokalem Bier belassen.
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So, 2. Juli: Lantau
wolfgangberlin, 05:48h
Heute bin ich mit der Faehre zu einer der Nachbarinseln, Lantau, gefahren. Die Faehrfahrt auf dem klimatisierten Oberdeck vom nur 15 Minuten Fussweg entfernten Hafen nach Mui Wo (Silver Bay) dauerte ca. 1 Stunde. Anschliessend ging es mit einem Linienbus ca. 1 Stunde bergauf auf 460 m Hoehe zu einer der Hauptattraktionen von Lantau – der groessten Buddhastatue der Welt (22 m hoch).

Der Aufstieg zur Buddhastatue ueber viele Stufen in sengender Mittagssonne war anstrengend, aber die Aussicht vom Fusse des Buddhas hat einen belohnt. Lantau ist eine ueberwiegend sehr gruene, dicht bewaldete Insel.
Am Fusse der Statue liegt das buddhistische Po-Lin-Kloster (Kloster des kostbaren Lotos) mit einem vegetarischen Restaurant, wo ich ein sehr ueppiges vegetarisches Mittagessen eingenommen habe.

Die Moenche haben das raffiniert arrangiert – wer zur Buddhastatue aufsteigen moechte, muss einen Essensgutschein fuer das Restaurant erwerben. Das vorzuegliche Essen im wohlklimatisierten Restaurant war aber den Preis (10 Euro) wert. Alternativ haette man auch einen Imbiss fuer 6 Euro waehlen koennen.
Nach Besichtigung des Klosters ging ich ca. 15 Minuten zum „Pfad der Weisheit“, einem Pfad mit Holzpfaehlen, die wie das Unendlichkeitssymbol angeordnet sind und das bekannteste Gebet von Buddhisten, Taoisten und Konfuzianern, die Herz-Sutra symbolisieren sollen. Von dort aus wollte ich den Berg nach Tung Chung hinunterwandern. Aber die Beschreibung des Anfangs des Wanderweges war sehr irrefuehrend – der angegebenen Weg fuehrte offensichtlich auf die hoechste Erhebung der Insel (Lantau Peak, 934 m), eine Tour, die mir angesichts des Klimas zu anstrengend erschien. Aber ich war nicht der einzige, der etwas verwirrt vor der Karte stand, eine junge Israelin hatte das gleiche Problem wie ich. Dank der Hilfe eines Franzosen, der an einer anderen Stelle ein Hinweisschild gesehen hatte, haben wir dann doch den richtigen Weg gefunden und sind bergab gestiegen. Es war interessant, mit der Israelin gemeinsam hinabzusteigen. Sie lebte seit 6 Jahren in China und arbeitet dort in einer Beratungsfirma und sprach auch Chinesisch (Mandarin, nicht Kantonesich, wie die meisten Hongkonger) und war nur kurz in Hongkong. Der Abstieg war wegen der Hitze sehr anstrengend, obwohl der Weg asphaltiert und teilweise auch schattig und dann auch gut ausgeschildert war. Aber er war sehr interessant, da wir unter anderem auch ein anderes Kloster besucht haben, wo wir uns auch mit einem Moench und einem Englaender, der dort lebte, unterhalten haben und einiges ueber die zum Teil recht grausamen Rituale der Selbstverstuemmelung erfahren haben. Und ich hatte auch nicht erwartet, eine mehrstuendige Waldwanderung in Hongkong zu unternehmen. Als wir nach zwei Stunden an der Strasse angekommen sind, haben wir das letzte Stueck des Weges den Bus genommen, da wir beide keine Lust hatten, auf der Strasse ohne Buergersteig in gluehender Sonne ohne Schatten zu laufen.
Der oeffentliche Nahverkehr in Hongkong ist fantastisch – obwohl wir hier mitten in der Einsamkeit waren (nur ein kleines Dorf mit 5 Haeusern in der Naehe) kam schon nach 5 Minuten ein Bus. Der Bus brachte uns nach Tung Chung – einer Grossstadt mit Hochhaeusern und einem U-Bahnhof der MTR (Mass Transist Railway). Mit der U-Bahn waren wir in ca. 45 Minuten wieder im Zentrum von Hongkong.
Da ich mittags Chinesisch gegessen hatte, habe ich abends in einem kleinen Imbiss „Fish and Chips“ gegessen und bin wieder relativ frueh ins Bett gegangen.

Der Aufstieg zur Buddhastatue ueber viele Stufen in sengender Mittagssonne war anstrengend, aber die Aussicht vom Fusse des Buddhas hat einen belohnt. Lantau ist eine ueberwiegend sehr gruene, dicht bewaldete Insel.
Am Fusse der Statue liegt das buddhistische Po-Lin-Kloster (Kloster des kostbaren Lotos) mit einem vegetarischen Restaurant, wo ich ein sehr ueppiges vegetarisches Mittagessen eingenommen habe.

Die Moenche haben das raffiniert arrangiert – wer zur Buddhastatue aufsteigen moechte, muss einen Essensgutschein fuer das Restaurant erwerben. Das vorzuegliche Essen im wohlklimatisierten Restaurant war aber den Preis (10 Euro) wert. Alternativ haette man auch einen Imbiss fuer 6 Euro waehlen koennen.
Nach Besichtigung des Klosters ging ich ca. 15 Minuten zum „Pfad der Weisheit“, einem Pfad mit Holzpfaehlen, die wie das Unendlichkeitssymbol angeordnet sind und das bekannteste Gebet von Buddhisten, Taoisten und Konfuzianern, die Herz-Sutra symbolisieren sollen. Von dort aus wollte ich den Berg nach Tung Chung hinunterwandern. Aber die Beschreibung des Anfangs des Wanderweges war sehr irrefuehrend – der angegebenen Weg fuehrte offensichtlich auf die hoechste Erhebung der Insel (Lantau Peak, 934 m), eine Tour, die mir angesichts des Klimas zu anstrengend erschien. Aber ich war nicht der einzige, der etwas verwirrt vor der Karte stand, eine junge Israelin hatte das gleiche Problem wie ich. Dank der Hilfe eines Franzosen, der an einer anderen Stelle ein Hinweisschild gesehen hatte, haben wir dann doch den richtigen Weg gefunden und sind bergab gestiegen. Es war interessant, mit der Israelin gemeinsam hinabzusteigen. Sie lebte seit 6 Jahren in China und arbeitet dort in einer Beratungsfirma und sprach auch Chinesisch (Mandarin, nicht Kantonesich, wie die meisten Hongkonger) und war nur kurz in Hongkong. Der Abstieg war wegen der Hitze sehr anstrengend, obwohl der Weg asphaltiert und teilweise auch schattig und dann auch gut ausgeschildert war. Aber er war sehr interessant, da wir unter anderem auch ein anderes Kloster besucht haben, wo wir uns auch mit einem Moench und einem Englaender, der dort lebte, unterhalten haben und einiges ueber die zum Teil recht grausamen Rituale der Selbstverstuemmelung erfahren haben. Und ich hatte auch nicht erwartet, eine mehrstuendige Waldwanderung in Hongkong zu unternehmen. Als wir nach zwei Stunden an der Strasse angekommen sind, haben wir das letzte Stueck des Weges den Bus genommen, da wir beide keine Lust hatten, auf der Strasse ohne Buergersteig in gluehender Sonne ohne Schatten zu laufen.
Der oeffentliche Nahverkehr in Hongkong ist fantastisch – obwohl wir hier mitten in der Einsamkeit waren (nur ein kleines Dorf mit 5 Haeusern in der Naehe) kam schon nach 5 Minuten ein Bus. Der Bus brachte uns nach Tung Chung – einer Grossstadt mit Hochhaeusern und einem U-Bahnhof der MTR (Mass Transist Railway). Mit der U-Bahn waren wir in ca. 45 Minuten wieder im Zentrum von Hongkong.
Da ich mittags Chinesisch gegessen hatte, habe ich abends in einem kleinen Imbiss „Fish and Chips“ gegessen und bin wieder relativ frueh ins Bett gegangen.
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Sa, 1. Juli: Hongkong Central
wolfgangberlin, 05:46h
Am Samstag bin ich als erstes fruehstuecken gegangen. In meinem Reisefuehrer wurden die Filialen von Deli France fuer ein europaeisches Fruehstueck empfohlen. Da eine Filiale in einem nahegelegenen Shopping Center war, bin ich dort hingegangen – und war ueberwaeltigt, denn ich befand mich inmitten von tausenden jungen Maedchen/Frauen, die das Shopping Center und die ganze Innenstadt bevoelkerten. Wie ich spaeter herausbekam, handelte es ich um die philippinischen Hausmaedchen, die sich an Sonn- und Feiertagen (und der 1. Juli ist ein Feiertag, da an diesem Tag Hongkong mit China wiedervereinigt wurde) alle im Stadtzentrum treffen und dort gemeinsam Picknick machen. Da sie meist in sehr beengten Wohnverhaeltnissen oder bei ihren Arbeitgebern leben, koennen sie sich kaum gegenseitig besuchen, so ist dies die einzige Moeglichkeit, Kontakt mit den Landsleuten zu halten. Ich habe noch nie so viele Frauen auf einmal gesehen.
Nach dem Fruehstueck habe ich einen Spaziergang durch die Innenstadt von Hongkong Central gemacht und mir die zwischen den vielen Hochhaeusern etwas versteckten, verbliebenen Gebaeude der Kolonialzeit angesehen.


Gluecklicherweise gab es unterwegs aber auch immer wieder gruene Oasen wie den Botanischen Garten oder den Zoo (die man beide kostenlos besuchen konnte), denn es war nicht nur heiss, sondern auch sehr feucht und ich war eigentlich die ganze Zeit schweissgebadet, sondern Hongkong ist auch sehr bergig, d.h. auf dem Spaziergang waren auch etliche Hoehenmeter zu bewaeltigen.
Am Ende des Spaziergangs bin ich dann mit der Zahnradbahn auf den Gipfel (The Peak) gefahren

und habe dort eine etwa anderthalbstuendige Wanderung um den Berggipfel gemacht und die herrliche Aussicht ueber die Stadt, den Hafen, aber auch die anderen zu Hongkong gehoerenden Inseln genossen.

Zurueck bin ich mit dem – vollklimatisierten - Bus gefahren.
Nach einer Dusche bin ich dann in ein chinesisches Restaurant gegangen und habe gebratene Nudeln mit Rindfleisch gegessen und Iced Lemon Tea getrunken. Den Rest des Abends habe ich dann in der gut klimatisierten Wohnung von Eckhard verbracht, wo ich nach einem Bier dann auch sehr bald reif fuers Bett war.
Nach dem Fruehstueck habe ich einen Spaziergang durch die Innenstadt von Hongkong Central gemacht und mir die zwischen den vielen Hochhaeusern etwas versteckten, verbliebenen Gebaeude der Kolonialzeit angesehen.


Gluecklicherweise gab es unterwegs aber auch immer wieder gruene Oasen wie den Botanischen Garten oder den Zoo (die man beide kostenlos besuchen konnte), denn es war nicht nur heiss, sondern auch sehr feucht und ich war eigentlich die ganze Zeit schweissgebadet, sondern Hongkong ist auch sehr bergig, d.h. auf dem Spaziergang waren auch etliche Hoehenmeter zu bewaeltigen.
Am Ende des Spaziergangs bin ich dann mit der Zahnradbahn auf den Gipfel (The Peak) gefahren

und habe dort eine etwa anderthalbstuendige Wanderung um den Berggipfel gemacht und die herrliche Aussicht ueber die Stadt, den Hafen, aber auch die anderen zu Hongkong gehoerenden Inseln genossen.

Zurueck bin ich mit dem – vollklimatisierten - Bus gefahren.
Nach einer Dusche bin ich dann in ein chinesisches Restaurant gegangen und habe gebratene Nudeln mit Rindfleisch gegessen und Iced Lemon Tea getrunken. Den Rest des Abends habe ich dann in der gut klimatisierten Wohnung von Eckhard verbracht, wo ich nach einem Bier dann auch sehr bald reif fuers Bett war.
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Freitag, 7. Juli 2006
Do, 29. Juni / Fr, 30. Juni: Vancouver - Hongkong
wolfgangberlin, 12:02h
Am Donnerstag hiess es dann wieder packen und mittags sind wir dann mit dem Taxi zum Flughafen gefahren. Es waere zwar auch mit oeffentlichen Verkehrsmitteln gegangen, aber bei der Hitze wollte ich mir den Stress ersparen - insbesondere angesichts des langen Flugs ueber 13,5 Stunden, den ich vor mir hatte.
Da ich schon online eingecheckt hatte, ging das Einchecken des Gepaecks sehr zuegig und ohne lange Warteschlangen. Nach einem Kaffee hat sich dann Vincent verabschiedet und ich habe meinen laengsten Flug auf dieser Reise angetreten.

Der Service von Air Canada war auf diesem Flug besser als auf dem Inlandsflug, es gab wenigstens zwei Mahlzeiten, die aber nicht sehr originell waren - als asiatische Variante Rindfleisch mit Reis und als internationale Huehnchen mit Kartoffeln und Gemuese) und gegen Ende des Flugs eine asiatische Nudelsuppe oder ein Sandwich - ich habe ganz frech beides bestellt. Auch sollte dem Personal von Air Canada mal gesagt werden, dass ein freundliches Laecheln vieles im Leben einfacher macht. Ansonsten war der Flug ruhig und ich konnte gluecklicherweise auch etwas schlafen, denn die Zeitverschiebung war schon ziemlich heftig (+ 15 Stunden). Ich bin am Donnerstag um 14 Uhr abgeflogen und nach 13,5 Stunden nach Ueberfliegen der Datumsgrenze am Freitag um 18.30 angekommen.
Der Transfer in die Innenstadt mit dem Airport Express - einem sehr modernen Schnellzug - war schnell und problemlos. Die anschliessende Taxifahrt war hingegen nervig, da der Taxifahrer praktisch kein Englisch konnte und auch nicht wusste, wo ich hinwollte, obwohl ich ihm die Ecke mit den drei Strassen, die sich dort treffen, beschrieben hatte. Er wusste noch nicht einmal, dass die Strasse, wo ich hinwollte, eine Treppe ist, die man natuerlich nicht befahren konnte. Letztendlich hat er mich unten an der Treppe abgesetzt und ich musste mit dem ganzen Gepaeck die Treppe zur naechsten Querstrasse nach oben klettern - was ich eigentlich durch die Taxifahrt wegen des extrem feuchten Klimas vermeiden wollte.

Ich habe dann das Haus, in dem Eckhard wohnt, schnell gefunden und bin mit dem Gepaeck eine enge, unbelueftete Treppe in den vierten Stock geklettert und war schweissgebadet, als ich oben ankam. Leider wartete dort niemand auf mich, um mir einen Wohungsschluessel zu geben, wie verabredet. Also musste ich Eckhard, der in London war, anrufen, und er hat dann seine philippinische Haushaltshilfe angerufen, die zwanzig Minuten spaeter mit den Schluesseln erschien. Ich war erleichtert und erschoepft und bin nach einer Dusche nur noch ins Bett gesunken.
Da ich schon online eingecheckt hatte, ging das Einchecken des Gepaecks sehr zuegig und ohne lange Warteschlangen. Nach einem Kaffee hat sich dann Vincent verabschiedet und ich habe meinen laengsten Flug auf dieser Reise angetreten.

Der Service von Air Canada war auf diesem Flug besser als auf dem Inlandsflug, es gab wenigstens zwei Mahlzeiten, die aber nicht sehr originell waren - als asiatische Variante Rindfleisch mit Reis und als internationale Huehnchen mit Kartoffeln und Gemuese) und gegen Ende des Flugs eine asiatische Nudelsuppe oder ein Sandwich - ich habe ganz frech beides bestellt. Auch sollte dem Personal von Air Canada mal gesagt werden, dass ein freundliches Laecheln vieles im Leben einfacher macht. Ansonsten war der Flug ruhig und ich konnte gluecklicherweise auch etwas schlafen, denn die Zeitverschiebung war schon ziemlich heftig (+ 15 Stunden). Ich bin am Donnerstag um 14 Uhr abgeflogen und nach 13,5 Stunden nach Ueberfliegen der Datumsgrenze am Freitag um 18.30 angekommen.
Der Transfer in die Innenstadt mit dem Airport Express - einem sehr modernen Schnellzug - war schnell und problemlos. Die anschliessende Taxifahrt war hingegen nervig, da der Taxifahrer praktisch kein Englisch konnte und auch nicht wusste, wo ich hinwollte, obwohl ich ihm die Ecke mit den drei Strassen, die sich dort treffen, beschrieben hatte. Er wusste noch nicht einmal, dass die Strasse, wo ich hinwollte, eine Treppe ist, die man natuerlich nicht befahren konnte. Letztendlich hat er mich unten an der Treppe abgesetzt und ich musste mit dem ganzen Gepaeck die Treppe zur naechsten Querstrasse nach oben klettern - was ich eigentlich durch die Taxifahrt wegen des extrem feuchten Klimas vermeiden wollte.

Ich habe dann das Haus, in dem Eckhard wohnt, schnell gefunden und bin mit dem Gepaeck eine enge, unbelueftete Treppe in den vierten Stock geklettert und war schweissgebadet, als ich oben ankam. Leider wartete dort niemand auf mich, um mir einen Wohungsschluessel zu geben, wie verabredet. Also musste ich Eckhard, der in London war, anrufen, und er hat dann seine philippinische Haushaltshilfe angerufen, die zwanzig Minuten spaeter mit den Schluesseln erschien. Ich war erleichtert und erschoepft und bin nach einer Dusche nur noch ins Bett gesunken.
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Mi, 28. Juni: Erholung
wolfgangberlin, 11:27h
Nach den zwei langen Tagestouren brauchte ich mal einen Tag Erholung mit Ausschlafen, in Ruhe gemeinsam fruehstuecken, mittags ein indisches Lunch von Vincent geniessen, am Computer arbeiten und einige Fotos hochladen ...

Am Abend haben wir dann kurz Vincents sehr hilfsbereite und nette Nachbarn Dominique und Marie besucht, da ich dort schon fuer meinen Flug online einchecken und mir eine Bordkarte ausdrucken konnte (Vincent hatte keine Tinte fuer seinen Drucker).
Anschliessend sind wir dann in der Davie Street Griechisch essen gegangen. Obwohl mitten in der Woche, standen die Leute bis auf die Strasse und haben auf einen freien Tisch gewartet - so gut und preiswert ist das Restaurant. Im Restaurant haben wir uns mit Ron getroffen, mit dem ich mich schon am Wochenende sehr gut verstanden hatte. Anschliessend sind wir dann noch auf ein Bier in eine Bar gegangen und dann war es doch schon 1 Uhr als wir zu Hause waren.

Am Abend haben wir dann kurz Vincents sehr hilfsbereite und nette Nachbarn Dominique und Marie besucht, da ich dort schon fuer meinen Flug online einchecken und mir eine Bordkarte ausdrucken konnte (Vincent hatte keine Tinte fuer seinen Drucker).
Anschliessend sind wir dann in der Davie Street Griechisch essen gegangen. Obwohl mitten in der Woche, standen die Leute bis auf die Strasse und haben auf einen freien Tisch gewartet - so gut und preiswert ist das Restaurant. Im Restaurant haben wir uns mit Ron getroffen, mit dem ich mich schon am Wochenende sehr gut verstanden hatte. Anschliessend sind wir dann noch auf ein Bier in eine Bar gegangen und dann war es doch schon 1 Uhr als wir zu Hause waren.
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Di, 27. Juni: Whistler
wolfgangberlin, 11:15h
Auch an diesem Tag war ich viel unterwegs. Heute bin ich zusammen mit Vincent, der sich sich diesen Tag freigehalten hat, nach Whistler gefahren. Obwohl er schon seit 13 Jahren in Vancouver lebt, hatte er noch nie Whistler besucht.
Wir sind mit dem Greyhound-Bus von Pacific Central, dem zentralen Eisenbahn- und Busbahnhof Vancouvers zweieinhalb Stunden nach Whistler gefahren. Die erste halbe Stunde haben wir gebraucht, um aus Vancouver rauszukommen, dann ging es entlang der Kueste mit herrlicher Aussicht aufs Meer und Vancouver Island. Ab Squamish ging es dann hinauf in die Berge bis nach Whistler.
Whistler ist ein sehr malerisches Bergdorf, dass in den letzten Jahrzehnten besonders als Skiort bekannt geworden ist, inzwischen aber auch im Sommer immer mehr Touristen anzieht. Es ist Austragungsort der Olympischen Winterspiele im Jahr 2010.

Nach einem kleinen Imbiss im Dorfcafe bei Ingrid's (hausgemachte Suppe und Sandwich) sind wir mit der Whistler Village Gondel auf den Berg raufgefahren (eine ca. 25-minuetige Tour). An der Bergstation lag noch Schnee. Nach ca. 10 Minuten Fussweg haben wir dann einen Sessellift auf den Gipfel des Whistlers genommen.

Von dort haben wir eine herrliche Aussicht auf die umliegenden, teilweise noch schneebedeckten Berge und auf den Ort genossen.

Wanderungen oder Spaziergaenge am Gipfel waren noch nicht moeglich oder zumindest recht gefaehrlich, da die Wege aufgrund der Schneeschmelze sehr nass und rutschig waren.
Dafuer sind wir dann durch den wirklich sehr malerischen Ort und entlang des Fitzsimmons Creek spazieren gegangen. Zum Abschluss hat mich dann Vincent in ein Steakrestaurant "The Keg" eingeladen, da er so begeistert war, dass ich ihn "ueberredet" habe, mitzukommen. Natuerlich haben wir ein klassisches Steak mit Backkartoffel gegessen. Irgendwie gehoert das bei einem Aufenthalt in Nordamerika dazu ...
Um 21 Uhr haben wir dann den Bus zurueck nach Vancouver genommen, wo wir gegen 23.30 Uhr ankamen. Die Rueckfahrt ging wegen des geringeren Verkehrs am Abend wesentlich schneller als am Tage.
Wir sind mit dem Greyhound-Bus von Pacific Central, dem zentralen Eisenbahn- und Busbahnhof Vancouvers zweieinhalb Stunden nach Whistler gefahren. Die erste halbe Stunde haben wir gebraucht, um aus Vancouver rauszukommen, dann ging es entlang der Kueste mit herrlicher Aussicht aufs Meer und Vancouver Island. Ab Squamish ging es dann hinauf in die Berge bis nach Whistler.
Whistler ist ein sehr malerisches Bergdorf, dass in den letzten Jahrzehnten besonders als Skiort bekannt geworden ist, inzwischen aber auch im Sommer immer mehr Touristen anzieht. Es ist Austragungsort der Olympischen Winterspiele im Jahr 2010.

Nach einem kleinen Imbiss im Dorfcafe bei Ingrid's (hausgemachte Suppe und Sandwich) sind wir mit der Whistler Village Gondel auf den Berg raufgefahren (eine ca. 25-minuetige Tour). An der Bergstation lag noch Schnee. Nach ca. 10 Minuten Fussweg haben wir dann einen Sessellift auf den Gipfel des Whistlers genommen.

Von dort haben wir eine herrliche Aussicht auf die umliegenden, teilweise noch schneebedeckten Berge und auf den Ort genossen.

Wanderungen oder Spaziergaenge am Gipfel waren noch nicht moeglich oder zumindest recht gefaehrlich, da die Wege aufgrund der Schneeschmelze sehr nass und rutschig waren.
Dafuer sind wir dann durch den wirklich sehr malerischen Ort und entlang des Fitzsimmons Creek spazieren gegangen. Zum Abschluss hat mich dann Vincent in ein Steakrestaurant "The Keg" eingeladen, da er so begeistert war, dass ich ihn "ueberredet" habe, mitzukommen. Natuerlich haben wir ein klassisches Steak mit Backkartoffel gegessen. Irgendwie gehoert das bei einem Aufenthalt in Nordamerika dazu ...
Um 21 Uhr haben wir dann den Bus zurueck nach Vancouver genommen, wo wir gegen 23.30 Uhr ankamen. Die Rueckfahrt ging wegen des geringeren Verkehrs am Abend wesentlich schneller als am Tage.
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Mo, 26. Juni: Victoria, Vancouver Island
wolfgangberlin, 09:18h
Den Sonntag habe ich dafuer genutzt, fuer Montag einen Ganztagesausflug nach Victoria auf Vancouver Island zu planen. Victoria liegt an der Suedspitze der Insel und ist die Hauptstadt der Provinz British Columbia, zu der auch Vancouver gehoert.
Fruehmorgens um 8 Uhr ging es los. Zuerst bin ich mit dem Skytrain in die Innenstadt gefahren, dann mit einem Expressbus zur Airport Station in der Naehe des Flughafens und von dort mit dem Bus zur Faehre in Tsawwassen. Die Faehre fuhr um 11 Uhr ab und kam nach etwa 90 Minuten in Swartz Bay an.
"Der Weg ist das Ziel." Es war eine herrliche Ueberfahrt, eine Stunde lang sind wir bei herrlichstem Wetter zwischen vielen kleinen Inseln hindurchgefahren - eine malerische Landschaft von Bergen und Meer und durch den Fahrtwind angenehme Temperaturen - da kommt die optimale Urlaubstimmung auf.
In Swartz Bay wurde ich dann von Jamie (James), einem Freund von Vincent, mit dem Auto abgeholt (was eine einstuendige Busfahrt nach Victoria zeitlich halbiert hat). Jamie stammt aus Victoria und war gerade zu Besuch fuer ein langes Wochenende bei seinen Eltern. Da hat ihn Vincent gebeten, mich abzuholen. In Victoria angekommen haben Jamie und ich dann in der Spaghetti Factory preiswert aber gut gegessen - gefuellte Ravioli mit einem kleinen gemischten Salat mit meiner Lieblingssauce (Blue Cheese Dressing), ein kleines gemischtes Eis und einen Kaffee (so viel man wollte) fuer 10 kanadische Dollar, d.h. ca. 7 Euro, mitten im Touristentrubel ein sehr guenstiges Angebot, wie ich fand. Jamie hat mir dann noch einige Tipps fuer meinen Aufenthalt in Victoria gegeben bevor er sich wieder verabschiedet hat.
Ich habe dann als erstes das Royal British Columbia Museum besucht. Besonders interessant waren die Erlaeuterungen zur erdgeschichtlichen und naturkundlichen Entwicklung der Region und die Ausstellung von Exponaten der Ureinwohner (First People, wie sie heute politisch korrekt genannt werden, frueher hat man sie Indianer genannt). Wie man hingegen durch Minigolf einen besseren Einblick in Umweltschutzfragen gewinnen sollte, blieb mir allerdings ein Raetsel. Aber der Minigolfplatz war einer der am besten besuchten Raeume im Museum ...
Von internationaler Beruehmtheit ist in Victoria das Empress-Hotel, ein Ueberbleibsel der britischen Kolonialzeit.

Beruehmt ist es fuer seinen "Afternoon Tea", der in der Lobby serviert wird. Hier werden neben kleinen Teekuchen (Petit Fours) und Scones auch Sandwiches gereicht. Ich haette den Spass ja gerne mal mitgemacht, aber alle Tische waren fuer den ganzen Nachmittag ausgebucht und ich hatte keine Lust, auf gut Glueck, ob jemand nicht erscheint, zu warten. Angesichts des Preises (48 kanadische Dollar, ungefaehr 34 Euro) war ich auch nicht sehr boese, dass es nicht mit dem Afternoon Tea geklappt hat.

Stattdessen habe ich eine Stadtrundfahrt mit einer kleinen Hafenfaehre gemacht. Unter anderem haben wir auch zwei Hausboothaefen angelaufen. Dort liegen mehrstoeckige Einfamilienhaeuser im Wasser, mit Elektrizitaet und Wasseranschluss. Da aber der "Grund und Boden", d.h. der Liegeplatz, nur relativ kurzfristig verpachtet wird, gibt es kaum Kredite zum Erwerb der Haeuser von den Banken und dadurch auch trotz der attraktiven Lage Haeuserleerstand. Ansonsten ist Victoria eine sehr teure Wohngegend, besonders wenn es sich um Wohnungen mit Blick auf den Hafen handelt.
Interessant war auch, dass der Hafen gleichzeitig Wasserflughafen ist, alle paar Minuten startet oder landet ein Wasserflugzeug. Wegen des regen Flugverkehrs duerfen die Wasserflugzeuge aber nicht mehr im inneren Hafenbecken starten oder landen, sondern haben an der Hafenausfahrt eine Start- und Landebahn.
Nach einem kurzen Spaziergang um den Hafen (das Zentrum der Stadt), vorbei am Parlamentsgebaeude und durch die Hauptstrasse von Victoria, Government Street, bin ich dann mit einem lokalen Bus nach Buchart Gardens gefahren.
Buchart Gardens existieren seit ueber 100 Jahren. Anfaenglich wurde ein nicht mehr genutzter Steinbruch von Jennie Butchart "verschoenert", im Laufe der Jahre haben die Butcharts dann viele seltene und exotische Pflanzen aus der ganzen Welt gesammelt und den beruehmten "Versunkenen Garten" geschaffen. Spaeter kamen dann ein Japanischer Garten, ein Rosengarten und ein Italienischer Garten hinzu. Man kann in den Gaerten eine wahre Blumenpracht bewundern - und jedes Jahr tun dies auch ueber eine Million Besucher. Die Gaerten sind eine der meistbesuchten Attraktionen Kanadas.

Um 20 Uhr habe ich dann den letzten Bus zur letzten Faehre in Swartz Bay genommen, die um 21 Uhr in den Sonnenuntergang hinein abfuhr. Dann ging es wieder mit zwei Bussen und dem Skytrain zurueck zu Vincent, wo ich gegen 0.30 Uhr leicht erschoepft, aber zufrieden ankam.
Fruehmorgens um 8 Uhr ging es los. Zuerst bin ich mit dem Skytrain in die Innenstadt gefahren, dann mit einem Expressbus zur Airport Station in der Naehe des Flughafens und von dort mit dem Bus zur Faehre in Tsawwassen. Die Faehre fuhr um 11 Uhr ab und kam nach etwa 90 Minuten in Swartz Bay an.
"Der Weg ist das Ziel." Es war eine herrliche Ueberfahrt, eine Stunde lang sind wir bei herrlichstem Wetter zwischen vielen kleinen Inseln hindurchgefahren - eine malerische Landschaft von Bergen und Meer und durch den Fahrtwind angenehme Temperaturen - da kommt die optimale Urlaubstimmung auf.
In Swartz Bay wurde ich dann von Jamie (James), einem Freund von Vincent, mit dem Auto abgeholt (was eine einstuendige Busfahrt nach Victoria zeitlich halbiert hat). Jamie stammt aus Victoria und war gerade zu Besuch fuer ein langes Wochenende bei seinen Eltern. Da hat ihn Vincent gebeten, mich abzuholen. In Victoria angekommen haben Jamie und ich dann in der Spaghetti Factory preiswert aber gut gegessen - gefuellte Ravioli mit einem kleinen gemischten Salat mit meiner Lieblingssauce (Blue Cheese Dressing), ein kleines gemischtes Eis und einen Kaffee (so viel man wollte) fuer 10 kanadische Dollar, d.h. ca. 7 Euro, mitten im Touristentrubel ein sehr guenstiges Angebot, wie ich fand. Jamie hat mir dann noch einige Tipps fuer meinen Aufenthalt in Victoria gegeben bevor er sich wieder verabschiedet hat.
Ich habe dann als erstes das Royal British Columbia Museum besucht. Besonders interessant waren die Erlaeuterungen zur erdgeschichtlichen und naturkundlichen Entwicklung der Region und die Ausstellung von Exponaten der Ureinwohner (First People, wie sie heute politisch korrekt genannt werden, frueher hat man sie Indianer genannt). Wie man hingegen durch Minigolf einen besseren Einblick in Umweltschutzfragen gewinnen sollte, blieb mir allerdings ein Raetsel. Aber der Minigolfplatz war einer der am besten besuchten Raeume im Museum ...
Von internationaler Beruehmtheit ist in Victoria das Empress-Hotel, ein Ueberbleibsel der britischen Kolonialzeit.

Beruehmt ist es fuer seinen "Afternoon Tea", der in der Lobby serviert wird. Hier werden neben kleinen Teekuchen (Petit Fours) und Scones auch Sandwiches gereicht. Ich haette den Spass ja gerne mal mitgemacht, aber alle Tische waren fuer den ganzen Nachmittag ausgebucht und ich hatte keine Lust, auf gut Glueck, ob jemand nicht erscheint, zu warten. Angesichts des Preises (48 kanadische Dollar, ungefaehr 34 Euro) war ich auch nicht sehr boese, dass es nicht mit dem Afternoon Tea geklappt hat.
Stattdessen habe ich eine Stadtrundfahrt mit einer kleinen Hafenfaehre gemacht. Unter anderem haben wir auch zwei Hausboothaefen angelaufen. Dort liegen mehrstoeckige Einfamilienhaeuser im Wasser, mit Elektrizitaet und Wasseranschluss. Da aber der "Grund und Boden", d.h. der Liegeplatz, nur relativ kurzfristig verpachtet wird, gibt es kaum Kredite zum Erwerb der Haeuser von den Banken und dadurch auch trotz der attraktiven Lage Haeuserleerstand. Ansonsten ist Victoria eine sehr teure Wohngegend, besonders wenn es sich um Wohnungen mit Blick auf den Hafen handelt.
Interessant war auch, dass der Hafen gleichzeitig Wasserflughafen ist, alle paar Minuten startet oder landet ein Wasserflugzeug. Wegen des regen Flugverkehrs duerfen die Wasserflugzeuge aber nicht mehr im inneren Hafenbecken starten oder landen, sondern haben an der Hafenausfahrt eine Start- und Landebahn.
Nach einem kurzen Spaziergang um den Hafen (das Zentrum der Stadt), vorbei am Parlamentsgebaeude und durch die Hauptstrasse von Victoria, Government Street, bin ich dann mit einem lokalen Bus nach Buchart Gardens gefahren.
Buchart Gardens existieren seit ueber 100 Jahren. Anfaenglich wurde ein nicht mehr genutzter Steinbruch von Jennie Butchart "verschoenert", im Laufe der Jahre haben die Butcharts dann viele seltene und exotische Pflanzen aus der ganzen Welt gesammelt und den beruehmten "Versunkenen Garten" geschaffen. Spaeter kamen dann ein Japanischer Garten, ein Rosengarten und ein Italienischer Garten hinzu. Man kann in den Gaerten eine wahre Blumenpracht bewundern - und jedes Jahr tun dies auch ueber eine Million Besucher. Die Gaerten sind eine der meistbesuchten Attraktionen Kanadas.

Um 20 Uhr habe ich dann den letzten Bus zur letzten Faehre in Swartz Bay genommen, die um 21 Uhr in den Sonnenuntergang hinein abfuhr. Dann ging es wieder mit zwei Bussen und dem Skytrain zurueck zu Vincent, wo ich gegen 0.30 Uhr leicht erschoepft, aber zufrieden ankam.
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