Freitag, 7. Juli 2006
Mi, 28. Juni: Erholung
wolfgangberlin, 11:27h
Nach den zwei langen Tagestouren brauchte ich mal einen Tag Erholung mit Ausschlafen, in Ruhe gemeinsam fruehstuecken, mittags ein indisches Lunch von Vincent geniessen, am Computer arbeiten und einige Fotos hochladen ...

Am Abend haben wir dann kurz Vincents sehr hilfsbereite und nette Nachbarn Dominique und Marie besucht, da ich dort schon fuer meinen Flug online einchecken und mir eine Bordkarte ausdrucken konnte (Vincent hatte keine Tinte fuer seinen Drucker).
Anschliessend sind wir dann in der Davie Street Griechisch essen gegangen. Obwohl mitten in der Woche, standen die Leute bis auf die Strasse und haben auf einen freien Tisch gewartet - so gut und preiswert ist das Restaurant. Im Restaurant haben wir uns mit Ron getroffen, mit dem ich mich schon am Wochenende sehr gut verstanden hatte. Anschliessend sind wir dann noch auf ein Bier in eine Bar gegangen und dann war es doch schon 1 Uhr als wir zu Hause waren.

Am Abend haben wir dann kurz Vincents sehr hilfsbereite und nette Nachbarn Dominique und Marie besucht, da ich dort schon fuer meinen Flug online einchecken und mir eine Bordkarte ausdrucken konnte (Vincent hatte keine Tinte fuer seinen Drucker).
Anschliessend sind wir dann in der Davie Street Griechisch essen gegangen. Obwohl mitten in der Woche, standen die Leute bis auf die Strasse und haben auf einen freien Tisch gewartet - so gut und preiswert ist das Restaurant. Im Restaurant haben wir uns mit Ron getroffen, mit dem ich mich schon am Wochenende sehr gut verstanden hatte. Anschliessend sind wir dann noch auf ein Bier in eine Bar gegangen und dann war es doch schon 1 Uhr als wir zu Hause waren.
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Di, 27. Juni: Whistler
wolfgangberlin, 11:15h
Auch an diesem Tag war ich viel unterwegs. Heute bin ich zusammen mit Vincent, der sich sich diesen Tag freigehalten hat, nach Whistler gefahren. Obwohl er schon seit 13 Jahren in Vancouver lebt, hatte er noch nie Whistler besucht.
Wir sind mit dem Greyhound-Bus von Pacific Central, dem zentralen Eisenbahn- und Busbahnhof Vancouvers zweieinhalb Stunden nach Whistler gefahren. Die erste halbe Stunde haben wir gebraucht, um aus Vancouver rauszukommen, dann ging es entlang der Kueste mit herrlicher Aussicht aufs Meer und Vancouver Island. Ab Squamish ging es dann hinauf in die Berge bis nach Whistler.
Whistler ist ein sehr malerisches Bergdorf, dass in den letzten Jahrzehnten besonders als Skiort bekannt geworden ist, inzwischen aber auch im Sommer immer mehr Touristen anzieht. Es ist Austragungsort der Olympischen Winterspiele im Jahr 2010.

Nach einem kleinen Imbiss im Dorfcafe bei Ingrid's (hausgemachte Suppe und Sandwich) sind wir mit der Whistler Village Gondel auf den Berg raufgefahren (eine ca. 25-minuetige Tour). An der Bergstation lag noch Schnee. Nach ca. 10 Minuten Fussweg haben wir dann einen Sessellift auf den Gipfel des Whistlers genommen.

Von dort haben wir eine herrliche Aussicht auf die umliegenden, teilweise noch schneebedeckten Berge und auf den Ort genossen.

Wanderungen oder Spaziergaenge am Gipfel waren noch nicht moeglich oder zumindest recht gefaehrlich, da die Wege aufgrund der Schneeschmelze sehr nass und rutschig waren.
Dafuer sind wir dann durch den wirklich sehr malerischen Ort und entlang des Fitzsimmons Creek spazieren gegangen. Zum Abschluss hat mich dann Vincent in ein Steakrestaurant "The Keg" eingeladen, da er so begeistert war, dass ich ihn "ueberredet" habe, mitzukommen. Natuerlich haben wir ein klassisches Steak mit Backkartoffel gegessen. Irgendwie gehoert das bei einem Aufenthalt in Nordamerika dazu ...
Um 21 Uhr haben wir dann den Bus zurueck nach Vancouver genommen, wo wir gegen 23.30 Uhr ankamen. Die Rueckfahrt ging wegen des geringeren Verkehrs am Abend wesentlich schneller als am Tage.
Wir sind mit dem Greyhound-Bus von Pacific Central, dem zentralen Eisenbahn- und Busbahnhof Vancouvers zweieinhalb Stunden nach Whistler gefahren. Die erste halbe Stunde haben wir gebraucht, um aus Vancouver rauszukommen, dann ging es entlang der Kueste mit herrlicher Aussicht aufs Meer und Vancouver Island. Ab Squamish ging es dann hinauf in die Berge bis nach Whistler.
Whistler ist ein sehr malerisches Bergdorf, dass in den letzten Jahrzehnten besonders als Skiort bekannt geworden ist, inzwischen aber auch im Sommer immer mehr Touristen anzieht. Es ist Austragungsort der Olympischen Winterspiele im Jahr 2010.

Nach einem kleinen Imbiss im Dorfcafe bei Ingrid's (hausgemachte Suppe und Sandwich) sind wir mit der Whistler Village Gondel auf den Berg raufgefahren (eine ca. 25-minuetige Tour). An der Bergstation lag noch Schnee. Nach ca. 10 Minuten Fussweg haben wir dann einen Sessellift auf den Gipfel des Whistlers genommen.

Von dort haben wir eine herrliche Aussicht auf die umliegenden, teilweise noch schneebedeckten Berge und auf den Ort genossen.

Wanderungen oder Spaziergaenge am Gipfel waren noch nicht moeglich oder zumindest recht gefaehrlich, da die Wege aufgrund der Schneeschmelze sehr nass und rutschig waren.
Dafuer sind wir dann durch den wirklich sehr malerischen Ort und entlang des Fitzsimmons Creek spazieren gegangen. Zum Abschluss hat mich dann Vincent in ein Steakrestaurant "The Keg" eingeladen, da er so begeistert war, dass ich ihn "ueberredet" habe, mitzukommen. Natuerlich haben wir ein klassisches Steak mit Backkartoffel gegessen. Irgendwie gehoert das bei einem Aufenthalt in Nordamerika dazu ...
Um 21 Uhr haben wir dann den Bus zurueck nach Vancouver genommen, wo wir gegen 23.30 Uhr ankamen. Die Rueckfahrt ging wegen des geringeren Verkehrs am Abend wesentlich schneller als am Tage.
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Mo, 26. Juni: Victoria, Vancouver Island
wolfgangberlin, 09:18h
Den Sonntag habe ich dafuer genutzt, fuer Montag einen Ganztagesausflug nach Victoria auf Vancouver Island zu planen. Victoria liegt an der Suedspitze der Insel und ist die Hauptstadt der Provinz British Columbia, zu der auch Vancouver gehoert.
Fruehmorgens um 8 Uhr ging es los. Zuerst bin ich mit dem Skytrain in die Innenstadt gefahren, dann mit einem Expressbus zur Airport Station in der Naehe des Flughafens und von dort mit dem Bus zur Faehre in Tsawwassen. Die Faehre fuhr um 11 Uhr ab und kam nach etwa 90 Minuten in Swartz Bay an.
"Der Weg ist das Ziel." Es war eine herrliche Ueberfahrt, eine Stunde lang sind wir bei herrlichstem Wetter zwischen vielen kleinen Inseln hindurchgefahren - eine malerische Landschaft von Bergen und Meer und durch den Fahrtwind angenehme Temperaturen - da kommt die optimale Urlaubstimmung auf.
In Swartz Bay wurde ich dann von Jamie (James), einem Freund von Vincent, mit dem Auto abgeholt (was eine einstuendige Busfahrt nach Victoria zeitlich halbiert hat). Jamie stammt aus Victoria und war gerade zu Besuch fuer ein langes Wochenende bei seinen Eltern. Da hat ihn Vincent gebeten, mich abzuholen. In Victoria angekommen haben Jamie und ich dann in der Spaghetti Factory preiswert aber gut gegessen - gefuellte Ravioli mit einem kleinen gemischten Salat mit meiner Lieblingssauce (Blue Cheese Dressing), ein kleines gemischtes Eis und einen Kaffee (so viel man wollte) fuer 10 kanadische Dollar, d.h. ca. 7 Euro, mitten im Touristentrubel ein sehr guenstiges Angebot, wie ich fand. Jamie hat mir dann noch einige Tipps fuer meinen Aufenthalt in Victoria gegeben bevor er sich wieder verabschiedet hat.
Ich habe dann als erstes das Royal British Columbia Museum besucht. Besonders interessant waren die Erlaeuterungen zur erdgeschichtlichen und naturkundlichen Entwicklung der Region und die Ausstellung von Exponaten der Ureinwohner (First People, wie sie heute politisch korrekt genannt werden, frueher hat man sie Indianer genannt). Wie man hingegen durch Minigolf einen besseren Einblick in Umweltschutzfragen gewinnen sollte, blieb mir allerdings ein Raetsel. Aber der Minigolfplatz war einer der am besten besuchten Raeume im Museum ...
Von internationaler Beruehmtheit ist in Victoria das Empress-Hotel, ein Ueberbleibsel der britischen Kolonialzeit.

Beruehmt ist es fuer seinen "Afternoon Tea", der in der Lobby serviert wird. Hier werden neben kleinen Teekuchen (Petit Fours) und Scones auch Sandwiches gereicht. Ich haette den Spass ja gerne mal mitgemacht, aber alle Tische waren fuer den ganzen Nachmittag ausgebucht und ich hatte keine Lust, auf gut Glueck, ob jemand nicht erscheint, zu warten. Angesichts des Preises (48 kanadische Dollar, ungefaehr 34 Euro) war ich auch nicht sehr boese, dass es nicht mit dem Afternoon Tea geklappt hat.

Stattdessen habe ich eine Stadtrundfahrt mit einer kleinen Hafenfaehre gemacht. Unter anderem haben wir auch zwei Hausboothaefen angelaufen. Dort liegen mehrstoeckige Einfamilienhaeuser im Wasser, mit Elektrizitaet und Wasseranschluss. Da aber der "Grund und Boden", d.h. der Liegeplatz, nur relativ kurzfristig verpachtet wird, gibt es kaum Kredite zum Erwerb der Haeuser von den Banken und dadurch auch trotz der attraktiven Lage Haeuserleerstand. Ansonsten ist Victoria eine sehr teure Wohngegend, besonders wenn es sich um Wohnungen mit Blick auf den Hafen handelt.
Interessant war auch, dass der Hafen gleichzeitig Wasserflughafen ist, alle paar Minuten startet oder landet ein Wasserflugzeug. Wegen des regen Flugverkehrs duerfen die Wasserflugzeuge aber nicht mehr im inneren Hafenbecken starten oder landen, sondern haben an der Hafenausfahrt eine Start- und Landebahn.
Nach einem kurzen Spaziergang um den Hafen (das Zentrum der Stadt), vorbei am Parlamentsgebaeude und durch die Hauptstrasse von Victoria, Government Street, bin ich dann mit einem lokalen Bus nach Buchart Gardens gefahren.
Buchart Gardens existieren seit ueber 100 Jahren. Anfaenglich wurde ein nicht mehr genutzter Steinbruch von Jennie Butchart "verschoenert", im Laufe der Jahre haben die Butcharts dann viele seltene und exotische Pflanzen aus der ganzen Welt gesammelt und den beruehmten "Versunkenen Garten" geschaffen. Spaeter kamen dann ein Japanischer Garten, ein Rosengarten und ein Italienischer Garten hinzu. Man kann in den Gaerten eine wahre Blumenpracht bewundern - und jedes Jahr tun dies auch ueber eine Million Besucher. Die Gaerten sind eine der meistbesuchten Attraktionen Kanadas.

Um 20 Uhr habe ich dann den letzten Bus zur letzten Faehre in Swartz Bay genommen, die um 21 Uhr in den Sonnenuntergang hinein abfuhr. Dann ging es wieder mit zwei Bussen und dem Skytrain zurueck zu Vincent, wo ich gegen 0.30 Uhr leicht erschoepft, aber zufrieden ankam.
Fruehmorgens um 8 Uhr ging es los. Zuerst bin ich mit dem Skytrain in die Innenstadt gefahren, dann mit einem Expressbus zur Airport Station in der Naehe des Flughafens und von dort mit dem Bus zur Faehre in Tsawwassen. Die Faehre fuhr um 11 Uhr ab und kam nach etwa 90 Minuten in Swartz Bay an.
"Der Weg ist das Ziel." Es war eine herrliche Ueberfahrt, eine Stunde lang sind wir bei herrlichstem Wetter zwischen vielen kleinen Inseln hindurchgefahren - eine malerische Landschaft von Bergen und Meer und durch den Fahrtwind angenehme Temperaturen - da kommt die optimale Urlaubstimmung auf.
In Swartz Bay wurde ich dann von Jamie (James), einem Freund von Vincent, mit dem Auto abgeholt (was eine einstuendige Busfahrt nach Victoria zeitlich halbiert hat). Jamie stammt aus Victoria und war gerade zu Besuch fuer ein langes Wochenende bei seinen Eltern. Da hat ihn Vincent gebeten, mich abzuholen. In Victoria angekommen haben Jamie und ich dann in der Spaghetti Factory preiswert aber gut gegessen - gefuellte Ravioli mit einem kleinen gemischten Salat mit meiner Lieblingssauce (Blue Cheese Dressing), ein kleines gemischtes Eis und einen Kaffee (so viel man wollte) fuer 10 kanadische Dollar, d.h. ca. 7 Euro, mitten im Touristentrubel ein sehr guenstiges Angebot, wie ich fand. Jamie hat mir dann noch einige Tipps fuer meinen Aufenthalt in Victoria gegeben bevor er sich wieder verabschiedet hat.
Ich habe dann als erstes das Royal British Columbia Museum besucht. Besonders interessant waren die Erlaeuterungen zur erdgeschichtlichen und naturkundlichen Entwicklung der Region und die Ausstellung von Exponaten der Ureinwohner (First People, wie sie heute politisch korrekt genannt werden, frueher hat man sie Indianer genannt). Wie man hingegen durch Minigolf einen besseren Einblick in Umweltschutzfragen gewinnen sollte, blieb mir allerdings ein Raetsel. Aber der Minigolfplatz war einer der am besten besuchten Raeume im Museum ...
Von internationaler Beruehmtheit ist in Victoria das Empress-Hotel, ein Ueberbleibsel der britischen Kolonialzeit.

Beruehmt ist es fuer seinen "Afternoon Tea", der in der Lobby serviert wird. Hier werden neben kleinen Teekuchen (Petit Fours) und Scones auch Sandwiches gereicht. Ich haette den Spass ja gerne mal mitgemacht, aber alle Tische waren fuer den ganzen Nachmittag ausgebucht und ich hatte keine Lust, auf gut Glueck, ob jemand nicht erscheint, zu warten. Angesichts des Preises (48 kanadische Dollar, ungefaehr 34 Euro) war ich auch nicht sehr boese, dass es nicht mit dem Afternoon Tea geklappt hat.
Stattdessen habe ich eine Stadtrundfahrt mit einer kleinen Hafenfaehre gemacht. Unter anderem haben wir auch zwei Hausboothaefen angelaufen. Dort liegen mehrstoeckige Einfamilienhaeuser im Wasser, mit Elektrizitaet und Wasseranschluss. Da aber der "Grund und Boden", d.h. der Liegeplatz, nur relativ kurzfristig verpachtet wird, gibt es kaum Kredite zum Erwerb der Haeuser von den Banken und dadurch auch trotz der attraktiven Lage Haeuserleerstand. Ansonsten ist Victoria eine sehr teure Wohngegend, besonders wenn es sich um Wohnungen mit Blick auf den Hafen handelt.
Interessant war auch, dass der Hafen gleichzeitig Wasserflughafen ist, alle paar Minuten startet oder landet ein Wasserflugzeug. Wegen des regen Flugverkehrs duerfen die Wasserflugzeuge aber nicht mehr im inneren Hafenbecken starten oder landen, sondern haben an der Hafenausfahrt eine Start- und Landebahn.
Nach einem kurzen Spaziergang um den Hafen (das Zentrum der Stadt), vorbei am Parlamentsgebaeude und durch die Hauptstrasse von Victoria, Government Street, bin ich dann mit einem lokalen Bus nach Buchart Gardens gefahren.
Buchart Gardens existieren seit ueber 100 Jahren. Anfaenglich wurde ein nicht mehr genutzter Steinbruch von Jennie Butchart "verschoenert", im Laufe der Jahre haben die Butcharts dann viele seltene und exotische Pflanzen aus der ganzen Welt gesammelt und den beruehmten "Versunkenen Garten" geschaffen. Spaeter kamen dann ein Japanischer Garten, ein Rosengarten und ein Italienischer Garten hinzu. Man kann in den Gaerten eine wahre Blumenpracht bewundern - und jedes Jahr tun dies auch ueber eine Million Besucher. Die Gaerten sind eine der meistbesuchten Attraktionen Kanadas.

Um 20 Uhr habe ich dann den letzten Bus zur letzten Faehre in Swartz Bay genommen, die um 21 Uhr in den Sonnenuntergang hinein abfuhr. Dann ging es wieder mit zwei Bussen und dem Skytrain zurueck zu Vincent, wo ich gegen 0.30 Uhr leicht erschoepft, aber zufrieden ankam.
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Montag, 26. Juni 2006
SA/SO, 24./25. Juni: Vancouvers Nachtleben
wolfgangberlin, 04:36h
Samstag Abend haben wir (Vincent und ich) uns mit zwei kanadischen Freunden (Ron und Bob) von Vincent getroffen und einen "Zug durch Gemeinde" unternommen. Wir waren in fuenf verschiedenen Kneipen, Bars und Restaurants und haben die Oeffnungszeiten bis zum Schluss (2 Uhr) ausgenutzt. Danach sind wir dann noch Chinesisch essen gegangen, da Vincent hungrig war: Bier macht hungrig. Ich war erstaunt, was fuer ein reges Leben noch um 2:30 Uhr auf den Strassen in der Innenstadt herrschte.
Nach der langen Nacht haben wir am Sonntag einen Faulenzertag zu Hause eingelegt. Am fruehen Abend konnte ich Vincent wenigstens ueberreden, bei dem herrlichen Sommerwetter (um 30 Grad C) im nahegelegenen Central Park zwei Stunden spazieren zu gehen. Obwohl er schon 13 Jahre hier lebt, ist er noch nie in dem Park gewesen.
Anschliessend gab es gebackenen Lachs mit Ingwer, Knoblauch und Koriander gewuerzt - sehr lecker.
Nach der langen Nacht haben wir am Sonntag einen Faulenzertag zu Hause eingelegt. Am fruehen Abend konnte ich Vincent wenigstens ueberreden, bei dem herrlichen Sommerwetter (um 30 Grad C) im nahegelegenen Central Park zwei Stunden spazieren zu gehen. Obwohl er schon 13 Jahre hier lebt, ist er noch nie in dem Park gewesen.
Anschliessend gab es gebackenen Lachs mit Ingwer, Knoblauch und Koriander gewuerzt - sehr lecker.
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Sonntag, 25. Juni 2006
SA, 24. Juni: Stanley Park
wolfgangberlin, 04:45h
Heute habe ich mir ein Fahrrad ausgeliehen und bin 5 Stunden um und durch den Stanley Park gefahren, ein riesiger Park auf einer Halbinsel mit herrlichen Aussichten, schoenen Sandstraenden, einem See voller Seerosen und vielen Baeumen und auch einigen Wiesen. Auch eine Sammlung von Totempfaehlen, der traditionellen Kunst der Indianer an der Nordwestkueste Amerikas, kann man hier bewundern.

Es war eine angenehme Abwechslung zu den Stadtspaziergaengen der letzten beiden Tage. Und heute habe ich mich auch zum ersten Mal in diesem Sommer eine halbe Stunde an der English Bay von Vancouver mit herrlichen Sandstraenden und Wiesen gesonnt. ;-)

Es war eine angenehme Abwechslung zu den Stadtspaziergaengen der letzten beiden Tage. Und heute habe ich mich auch zum ersten Mal in diesem Sommer eine halbe Stunde an der English Bay von Vancouver mit herrlichen Sandstraenden und Wiesen gesonnt. ;-)
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FR, 23. Juni: Vancouver
wolfgangberlin, 04:40h
Da Vincent heute Nachtschicht hat (er arbeitet als Pfleger in der Psychiatrie), war ich am Tage mit ihm in Vancouver unterwegs. Wir sind zusammen chinesisch essen gegangen - und wieder war es eine ganz andere Variante: gebratene Knuspernudeln mit frischen Schoten und Huehnchen. Ansonsten sind wir durch die Einkaufsstrassen Vancouvers geschlendert - ich scheine der einzige zu sein, der nicht gerne shoppen geht. Interessant war der chinesische Supermarkt, wo wir unser Abendessen gekauft haben.
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Freitag, 23. Juni 2006
Do, 22. Juni: Vancouver
wolfgangberlin, 07:04h
Heute habe ich nur einen Stadtspaziergang durch Vancouver gemacht und mir bekannte Plaetze angesehen wie Canada Place (wo die Kreuzfahrtschiffe anlegen),

Gastown (das alte Geschaefts- und jetzige Vergnuegungsviertel) mit der "Dampfuhr (Steam Clock)", einer mit Wasserdampf betriebenen Uhr,

und Robson Street (die Haupteinkaufsstrasse), aber auch mir bisher noch unbekannte Orte wie Chinatown. Ich habe mir auch Infomaterial fuer meine Unternehmungen an den naechsten Tagen besorgt.
Zum Fruehstueck gab es heute indisches Brot (wie Eierkuchen ohne Eier) mit Marmelade, mittags gebratenen Reis mit Shrimps und Lachs. Ich haette nicht gedacht, dass meine Reise eine solche kulinarische Reise um die Welt werden wuerde mit soviel kulinarischen Genuessen auch aus Laendern, die ich gar nicht besuche.

Gastown (das alte Geschaefts- und jetzige Vergnuegungsviertel) mit der "Dampfuhr (Steam Clock)", einer mit Wasserdampf betriebenen Uhr,

und Robson Street (die Haupteinkaufsstrasse), aber auch mir bisher noch unbekannte Orte wie Chinatown. Ich habe mir auch Infomaterial fuer meine Unternehmungen an den naechsten Tagen besorgt.
Zum Fruehstueck gab es heute indisches Brot (wie Eierkuchen ohne Eier) mit Marmelade, mittags gebratenen Reis mit Shrimps und Lachs. Ich haette nicht gedacht, dass meine Reise eine solche kulinarische Reise um die Welt werden wuerde mit soviel kulinarischen Genuessen auch aus Laendern, die ich gar nicht besuche.
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Freitag, 23. Juni 2006
Mi, 21. Juni: Toronto - Vancouver
wolfgangberlin, 01:52h
Zum Fruehstueck gab es ein typisch kanadisches Fruehstueck mit von Mark selbstgemachten sehr schmackhaften Pancakes (mit Vollkornmehl und Buchweizen) und Ahornsirup und dazu sehr herzhaften "Oktoberfestwuerstchen".
Den Vormittag habe ich mit Packen verbracht, mittags hat mich Mark dann zum Flughafen gebracht und wir haben das Gepaeck eingecheckt, nachdem ich mir morgens schon selbst die Bordkarte am PC ausgedruckt hatte.
Anschliessend haben wir noch die McMichael-Galerie (www.mcmichael.com) in Kleinburg in der Naehe des Flughafens besucht. Hier befindet sich eine der groessten Sammlungen kanadischer Kunst des 20. Jahrhunderts, insbesondere viele Werke der 'Group of Seven', einem Zusammenschluss kanadischer Landschaftsmaler, die beeinflusst vom europaeischen Impressionismus die kanadische Wildnis mit eigenen Stilmitteln darstellten.
Nach dem Lunch in der Galerie hat mich Mark dann am Flughafen abgesetzt und ich bin mit Air Canada nach Vancouver geflogen. Ich hatte Glueck, dass ich so frueh eingecheckt hatte, denn Air Canada hat eine wesentlich kleinere Maschine eingesetzt und dadurch kamen viele unerwartet auf die Warteliste und einige mussten wohl mit dem naechsten Flug nach Vancouver fliegen. Auch der Service an Bord war nicht ueberzeugend: Obwohl es sich um einen fuenfstuendigen Flug handelte, gab es nur Erfrischungsgetraenke, aber nichts zu essen. Air Canada hat das fuer alle Inlandsfluege abgeschafft. Man konnte aber Sandwiches kaeuflich erwerben. Fuer eine "normale" Linienfluggesellschaft schon fast peinlich, wie ich finde.

Wegen der Ueberbuchungen sind wir mit Verspaetung abgeflogen und auch mit Verspaetung in Vancouver gelandet. Dadurch habe ich nicht mehr den letzten regulaeren Bus nach Downtown Vancouver geschafft und musste ein Taxi nehmen, was mir aber einige Schlepperei meines Gepaecks erspart hat.
Vincent hat mich dann zu Hause mit einem indischen Essen empfangen. Danach bin ich dann leicht erschoepft (durch die Zeitverschiebung war es fuer mich schon 2 Uhr nachts) ins Bett gesunken.
Den Vormittag habe ich mit Packen verbracht, mittags hat mich Mark dann zum Flughafen gebracht und wir haben das Gepaeck eingecheckt, nachdem ich mir morgens schon selbst die Bordkarte am PC ausgedruckt hatte.
Anschliessend haben wir noch die McMichael-Galerie (www.mcmichael.com) in Kleinburg in der Naehe des Flughafens besucht. Hier befindet sich eine der groessten Sammlungen kanadischer Kunst des 20. Jahrhunderts, insbesondere viele Werke der 'Group of Seven', einem Zusammenschluss kanadischer Landschaftsmaler, die beeinflusst vom europaeischen Impressionismus die kanadische Wildnis mit eigenen Stilmitteln darstellten.
Nach dem Lunch in der Galerie hat mich Mark dann am Flughafen abgesetzt und ich bin mit Air Canada nach Vancouver geflogen. Ich hatte Glueck, dass ich so frueh eingecheckt hatte, denn Air Canada hat eine wesentlich kleinere Maschine eingesetzt und dadurch kamen viele unerwartet auf die Warteliste und einige mussten wohl mit dem naechsten Flug nach Vancouver fliegen. Auch der Service an Bord war nicht ueberzeugend: Obwohl es sich um einen fuenfstuendigen Flug handelte, gab es nur Erfrischungsgetraenke, aber nichts zu essen. Air Canada hat das fuer alle Inlandsfluege abgeschafft. Man konnte aber Sandwiches kaeuflich erwerben. Fuer eine "normale" Linienfluggesellschaft schon fast peinlich, wie ich finde.

Wegen der Ueberbuchungen sind wir mit Verspaetung abgeflogen und auch mit Verspaetung in Vancouver gelandet. Dadurch habe ich nicht mehr den letzten regulaeren Bus nach Downtown Vancouver geschafft und musste ein Taxi nehmen, was mir aber einige Schlepperei meines Gepaecks erspart hat.
Vincent hat mich dann zu Hause mit einem indischen Essen empfangen. Danach bin ich dann leicht erschoepft (durch die Zeitverschiebung war es fuer mich schon 2 Uhr nachts) ins Bett gesunken.
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Mittwoch, 21. Juni 2006
Di, 20. Juni: Royal Botanical Gardens
wolfgangberlin, 01:37h
Heute bin ich wieder mal frueh aufgestanden und Mark hat mich zum Ontariosee gefahren. Dort bin ich dann ca. 4 km am Wasser entlang und ueber viele Bruecken zur Hauptattraktion von Hamilton gelaufen - dem Botanischen Garten. Besonders der Rosengarten war eine Pracht anzusehen.

Mittags hat mich Mark abgeholt und wir waren Dim Sum essen, kleine Haeppchen (meist gefuellte Teigtaschen) aus der kantonesischen Kueche Chinas. Einige Haeppchen waren herzhaft, andere suess, einige gedaempft, andere gebraten oder gebacken - eine interessante Mischung.
Den Nachmittag habe ich mit der Bearbeitung meines Reisetagebuches verbracht.
Abends trafen wir (Mark und ich) uns mit zwei Freunden von Mark, Pat und Peter in einem Thai-Restaurant und hatten dort ein schmackhaftes Essen.

Mittags hat mich Mark abgeholt und wir waren Dim Sum essen, kleine Haeppchen (meist gefuellte Teigtaschen) aus der kantonesischen Kueche Chinas. Einige Haeppchen waren herzhaft, andere suess, einige gedaempft, andere gebraten oder gebacken - eine interessante Mischung.
Den Nachmittag habe ich mit der Bearbeitung meines Reisetagebuches verbracht.
Abends trafen wir (Mark und ich) uns mit zwei Freunden von Mark, Pat und Peter in einem Thai-Restaurant und hatten dort ein schmackhaftes Essen.
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Mo, 19. Juni: Toronto Islands
wolfgangberlin, 01:28h
Heute bin ich nochmal mit dem Bus nach Toronto gefahren und dann mit der Faehre auf die Inseln von Toronto uebergesetzt und habe die untereinander mit Bruecken verbundenen Inseln erwandert. Die besondere Attraktion der Inseln ist, dass sie (fast) autofrei sind.

Auf Centre Island ist ein Vergnuegungspark - hauptsaechlich fuer Kinder. Hanlan's Point hat kilometerlange Sandstraende und ich hatte das Gefuehl, am offenen Meer zu sein und nicht am Ufer eines Binnensees, des Ontariosees. Bis zum Horizont war nur Wasser zu sehen und die Wellen und Schaumkronen waren wie auf dem offenen Meer. Es war zwar zeitweise bedeckt und auch etwas drueckend, aber insgesamt wieder ein schoener Tag.
Zum Ende der Wanderung - insgesamt habe ich wieder 18 km zurueckgelegt - bin ich in einer Sozialstation eingekehrt, in der ein Restaurant betrieben wird, in dem es besonders gesundes Essen gibt. Ich hatte eine Blumenkohl-Bananensuppe, ein Thunfischbrot mit Kaese ueberbacken und dazu ein Tomatenbrot mit Kraeutermajonnaise. Ein Himbeerkaesekuchen rundete das Essen ab.
Die Rueckfahrt habe ich von Ward's Island aus unternommen, eine der wenigen bewohnten Inseln der Inselgruppe. Dabei habe ich die Aussicht auf die Skyline von Toronto genossen. Aus der Ferne sieht sie besser aus als wenn man mittendrin in den Strassen steckt.
Zurueck auf dem Festland habe ich noch die Distillerie von Toronto besucht, ein frueheres Industriegelaende, das restauriert wurde und in dem es viele Geschaefte und Restaurants gab. Leider hatte die Bar zum Verkosten des dort gebrauten Bieres schon zu.
Zurueckgekehrt nach Hamilton konnte ich dann Mark dazu ueberreden, den restlichen Abend draussen sitzend vor einer Bar zu verbringen und kanadisches Bier zu verkosten.

Auf Centre Island ist ein Vergnuegungspark - hauptsaechlich fuer Kinder. Hanlan's Point hat kilometerlange Sandstraende und ich hatte das Gefuehl, am offenen Meer zu sein und nicht am Ufer eines Binnensees, des Ontariosees. Bis zum Horizont war nur Wasser zu sehen und die Wellen und Schaumkronen waren wie auf dem offenen Meer. Es war zwar zeitweise bedeckt und auch etwas drueckend, aber insgesamt wieder ein schoener Tag.
Zum Ende der Wanderung - insgesamt habe ich wieder 18 km zurueckgelegt - bin ich in einer Sozialstation eingekehrt, in der ein Restaurant betrieben wird, in dem es besonders gesundes Essen gibt. Ich hatte eine Blumenkohl-Bananensuppe, ein Thunfischbrot mit Kaese ueberbacken und dazu ein Tomatenbrot mit Kraeutermajonnaise. Ein Himbeerkaesekuchen rundete das Essen ab.
Die Rueckfahrt habe ich von Ward's Island aus unternommen, eine der wenigen bewohnten Inseln der Inselgruppe. Dabei habe ich die Aussicht auf die Skyline von Toronto genossen. Aus der Ferne sieht sie besser aus als wenn man mittendrin in den Strassen steckt.
Zurueck auf dem Festland habe ich noch die Distillerie von Toronto besucht, ein frueheres Industriegelaende, das restauriert wurde und in dem es viele Geschaefte und Restaurants gab. Leider hatte die Bar zum Verkosten des dort gebrauten Bieres schon zu.
Zurueckgekehrt nach Hamilton konnte ich dann Mark dazu ueberreden, den restlichen Abend draussen sitzend vor einer Bar zu verbringen und kanadisches Bier zu verkosten.
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